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Mehr als 25 000 Erzieher streiken bundesweit

(ddp). Mehr als 25 000 Erzieher und Sozialarbeiter haben am Dienstag ihre Streiks für bessere Arbeitsbedingungen ausgeweitet. Mit Ausnahme von Berlin, wo eine besondere Tarifsituation herrsche, werde deutschlandweit in Kitas, Jugendhilfeeinrichtungen und Sozialhilfestellen gestreikt, teilte die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mit. Erstmals fänden auch in Hamburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Ausstände statt.

«Der Streik geht weiter bis eine Einigung am Verhandlungstisch erzielt wird», sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske auf einer Kundgebung in Wuppertal. Er forderte die Eltern auf, gemeinsam mit den Erziehern «Stadtspitzen und Parlamentarier in die Pflicht zu nehmen», um für gesellschaftliche Anerkennung und bessere Arbeitsbedingungen durch einen Gesundheitstarifvertrag zu sorgen.

Die rund 220 000 Beschäftigten im Sozial - und Erziehungsdienst setzen sich für einen Gesundheitstarifvertrag und Gehaltssteigerungen ein. Die nächste Verhandlungsrunde zwischen den Gewerkschaften und Vertretern der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände ist für Mittwoch (27. Mai) geplant. Nach Angaben von ver.di soll die Ausweitung des Streiks die Arbeitgeber dazu bringen, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen.

(ddp)


 


 

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