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Verbraucherpreise

Eurozone-Verbraucherpreise im April um 1,5 Prozent

(ddp.djn). Der Verbraucherpreisauftrieb im Euroraum hat sich im April leicht beschleunigt. Wie die europäische Statistikbehörde Eurostat am Dienstag mitteilte, erhöhten sich die Verbraucherpreise auf Jahressicht um 1,5 Prozent. Gegenüber dem Vormonat legten sie um 0,5 Prozent zu. Im März waren die Verbraucherpreise mit einer Jahresrate von 1,4 Prozent gestiegen.

Ohne Energie und unverarbeitete Nahrungsmittel wurde ein Plus von 0,7 Prozent verzeichnet. Gegenüber dem Vormonat ergab sich hier eine Veränderung von plus 0,2 Prozent. In der Kernrate (ohne Energie sowie ohne Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak) belief sich die Jahresinflation auf 0,8 Prozent. Auf Monatssicht zogen die Preise hier um 0,3 Prozent an.

Damit lag die Inflation in der Eurozone weiter unterhalb der Preisstabilitätsnorm der Europäischen Zentralbank (EZB) von «unter, aber nahe zwei Prozent» Inflation.

Größte Preistreiber in der Eurozone waren im April Verkehr sowie Alkohol und Tabak, während die niedrigste Jahresteuerung bei Freizeit und Kultur, Nachrichtenübermittlung und Nahrungsmitteln registriert wurde. Im Durchschnitt der vergangenen zwölf Monate stiegen die Verbraucherpreise in der Eurozone um 0,4 Prozent auf Jahressicht. Die Verbraucherpreise in der EU-27 erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 1,1 Prozent. Allein im April stiegen sie in der EU-27 um 2,0 Prozent.

(ddp-Korrespondent Ulrich Breitbach)


 


 

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