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DIHK: Terrorangst der USA erschwert deutsche Exporte

(dapd). Der Kampf der USA gegen den Terror macht deutschen Unternehmen einem Bericht der "Financial Times Deutschland" (Mittwochausgabe) zufolge Probleme.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) beklagt in seinem Außenwirtschaftsreport 2010, dass deutsche Exporteure erst einen umfangreichen Sicherheitscheck über sich ergehen lassen müssten, bevor sie ihre Waren in die USA liefern dürften. Schon 24 Stunden vor der Verschiffung müssten sie die Ausfuhr den US-Behörden melden, die die Verladung dann noch stoppen könnten. Der Außenwirtschaftsreport 2010 ist noch nicht veröffentlicht.

Außerdem müssten deutsche Firmen, die in ihren Produkten Teile aus den USA verwendeten, amerikanische Exportvorschriften beachten, schreibt der DIHK. Diese verböten den Handel mit Ländern wie Kuba und Iran. Im Fall von Verstößen könnten die US-Behörden zwar keine direkten Sanktionen gegen deutsche Unternehmen verhängen, diese hätten aber mit Nachteilen in ihrem US-Geschäft zu rechnen.

(ddp)


 


 

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