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Höhere Energiekosten lassen Importpreise steigen

(dapd). Höhrere Energiekosten haben die Importpreise im August in die Höhe getrieben. Einfuhren verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Im Juli hatte der Preisanstieg auf das Jahr gesehen allerdings noch bei 9,9 Prozent gelegen.

Im Vergleich zum Vormonat nahmen die Importpreise im August um 0,2 Prozent zu. Im Juli waren sie im Vergleich zum Juni noch um 0,2 Prozent gefallen.

Den Statistikern zufolge ist die Teuerung vor allem auf deutlich gestiegene Energiepreise zurückzuführen. Diese lagen im August um 21,5 Prozent über dem Vorjahresniveau. Rohöl verteuerte sich dabei um 19,5 Prozent, Mineralölerzeugnisse kosteten 18,0 Prozent mehr. Die Preise für Erdgas legten im Vergleich zum August 2009 um 33,9 Prozent zu.

Bei Nahrungsmitteln zogen die Preise für Rohkaffee binnen Jahresfrist um 44,2 Prozent deutlich an. Auch Getreide kostete mit plus 37,7 Prozent erheblich mehr als im Vorjahr. Die Preise für Weizen stiegen dabei um 44,4 Prozent, importierte Milch und Milcherzeugnisse kosteten 15,4 Prozent mehr.

Die Exportpreise zogen im August ebenfalls an, mit einem Plus von 4,2 Prozent jedoch nicht so stark wie die Importpreise. Ein noch höherer Preisanstieg bei den Ausfuhren wurde dennoch zuletzt vor 28 Jahren im Juni 1982 verzeichnet. Im Juli dieses Jahres hatte die Jahresveränderungsrate 4,1 Prozent betragen, im Juni 3,9 Prozent. Bezogen auf den Vormonat Juli stieg der Ausfuhrpreisindex im August um 0,4 Prozent.

(Michael Wojtek dapd)


 


 

August
Exportpreise
Vergleich
Juli
Vorjahresmonat
Juni

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