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Die bislang größten Facebook-Shitstorms 2014

Die sozialen Medien haben viele Vorteile, bieten aber gleichzeitig auch eine Plattform, auf denen wütende Bürger ihren Frust und Ärger einfach loswerden können. Das Wort Shitstorm gehört auch deswegen längst zum alltäglichen Wortschatz der Deutschen und steht längst im Duden. Dabei muss man gerade auf Facebook oft nicht lange darauf warten, bis der nächste Promi, TV-Sender oder Firma etwas macht, was von den Usern „hart kritisiert“ wird.

Im Folgenden möchten wir Ihnen eine Übersicht über die bislang größten Facebook–Shitstorms 2014 geben. Das kuriose dabei ist, dass es dabei zwei Sendungen gibt, die sich bereits mehreren Shitstorms gegenübersahen.

Was ist eigentlich ein Shitstorm?

Doch davor steht aber noch die Frage, die sich immer noch viele Stellen: „Was ist eigentlich ein Shitstorm und was kann man tun, damit ein eben solcher nicht ausbricht bzw. stattfindet? Fachleute haben dafür stets eine gute Erklärung. Einer dieser Fachleute ist Prof. Klemens Skibicki . Er hat uns genau verraten, was ein Shitstorm eigentlich ist.

„Bei "Shitstorms", wobei übrigens im englischsprachigen Raum die vielleicht nettere Formulierung "social crisis" verwendet wird, sollte man klar unterscheiden zwischen dem "normalen" Sprechen, Austauschen, bis hin zum Lästern und „sich das Maul zerreißen“, das früher eben auf jedem Schulhof oder Gartenparty stattfand und einem begründeten Aufbegehren von Kunden, auf das reagiert werden muss. Ersteres findet einfach nur transparenter statt als früher und ist im Falle von Prominenten oder TV-Shows eher Teil des Systems - man ist eben ein Gesprächsthema und ein Zeichen jeder Epoche. Die Deutlichkeit der Formulierungen ist eben durch das Social Web nur transparenter, drastischer und mehr Menschen können mitmachen. Nehmen sie ruhig mal den Song "Every generation got it`s own disease“ von „Fury in the Slaughterhouse“. Dieser ist eben Kulturmerkmal unserer Zeit. Wichtiger ist aber, dass Unternehmen genau zuhören sollten, wenn sich Kunden gegenseitig zu einem Shitstorm hochschaukeln. Hier muss genau beobachtet werden, ob es sich um ein paar „Spinner“ handelt, die sich über alles und jeden aufregen oder um valide Argumente, die von anderen aufgegriffen und verstärkt werden. Im letzten Fall geht es darum schnell in die Gespräche einzusteigen, zu lernen und adäquat mit entsprechender Veränderung zu reagieren.“ Und genau solche Beispiele für gute und schlechte Reaktionen auf eben jene Argumente der Netzgemeinde haben wir unter die Lupe genommen.

Business-on.de hat dazu nun eine kleine Auswahl der elf spektakulärsten Shitstorms der ersten dreieinhalb Monate im Jahr 2014 zusammengestellt. Vielleicht haben Sie bei dem einen oder anderen Online-Wortgefecht sogar schon mitgemacht:

Die Top 11 der spektakulärsten Facebook–Shitstorms 2014

Platz 11 – Der Liebling aller Deutschen – Michael Wendler

Screenshot: Facebook-Kommentar auf der Seite von Michael Wendler

Ja genau... „Der Wendler“. Der ist eigentlich in jeder „Fettnäpfchenstatistik“ immer ganz weit vorne mit dabei. Der selbstverliebte und vor Selbstüberschätzung strotzende Musiker war auch direkt zu Beginn des Jahres einer der ersten, gegen den ein „Shitstorm“ angezettelt wurde.

Trotz seiner nur sehr kurzen Teilnahme beim Gipfeltreffen der „G bis Z-Promis“ im australischen Dschungel, was eigentlich erfreulich sein sollte, wurde eben jene kurze Teilnahme ihm äußerst übel genommen, denn der Wendler verließ nach nur vier Tagen das Camp in Australien auch schon wieder. Daraufhin erntete er Spott und Häme der Netzgemeinde.

„Lese gerade, der Wendler hat dat Dschungelcamp verlassen? Selten hat mich eine Nachricht trauriger gemacht. Dachte, der bleibt für immer da.“, schrieb ein Twitter-Nutzer. Das war noch sehr freundlich. Denn unter den Hashtags #Wendler und #ibes (Ich bin ein Star) wurden am laufenden Band wütende, sarkastische und teils verachtende Kommentare gepostet. Und so eröffnet ein Teilnehmer einer RTL-Show auch unseren Countdown.

„Spoiler-Alarm“ - auch Platz 1 ging an die Teilnehmer einer RTL-Sendung.

Platz 10 – Sylvie Meis und Rafael van der Vaart

Screenshot: Facebook-Kommentar auf der Seite von Rafael van der Vaart

Rafael van der Vaart und Sylvie Meis haben nach ihrer Scheidung nicht mehr viel gemeinsam, doch eint sie im Jahr 2014 jeweils ein Shitstorm:
Über die Kleidung von Prominenten wird oftmals viel diskutiert, gerade wenn es um eine Gala oder eine Preisverleihung geht. Sylvie Meis erzeugte diese Diskussion durch ein Foto ihres Outfits bei der Premiere des Broadway-Musicals „Rocky“. Auf der Fahrt zur Premiere wurde sie in ihrem Mantel in einem Auto abgelichtet, der offensichtlich ein Pelz war. Daraufhin wurde die Facebook-Seite von Sylvie Meis mit wütenden Kommentaren bombardiert. Tierschützer und Pelzhasser echauffierten sich über ihren Mantel und den Schnappschuss. "Wie wünschen gnädige Frau ihren Pelz? Vergast, erdrosselt, per Stromschlag, Genickbruch oder lieber aus der Falle?", schrieb beispielsweise ein Userin. Das war noch einer der netteren Kommentare. Die Niederländerin wird wohl jetzt besser aufpassen, welche ihrer Schnappschüsse nun im Internet landen werden.

Rafael van der Vaart schenkte seiner neuen Freundin Sabia Boulahrouz einen Shitstorm als Geburtstagsgeschenk. Sein Geburtstagsgrüß an die Pinnwand von Sabia mit einem „Kuschelfoto“ zusammen mit der nett gemeinten Unterzeile „Happy birthday. Love you!“ rief wütende User auf den Plan, die das Foto auf ihre ganz eigene Weise kommentierten. Ein wahrer Shitstorm brach aus. „Wie kannst du Sylvie verlassen und zu der gehen?“, fragten viele User. Rafael van der Vaart wird vermutlich demnächst diese Botschaft eher persönlich überbringen anstatt seiner Freundin nochmals einen Shitstorm zum Geburtstag zu schenken.

Platz 9 – Günter Jauch

Screenshot: Facebook-Kommentar auf der Seite von Wer wird Millionär

Selbst der Vorzeige-Showmaster Günther Jauch ist vor einem Shitstorm nicht sicher. Dabei hatte er es doch eigentlich gut gemeint. Bei der Sendung „Wer wird Millionär“ verhalf er der Kandidatin Sara-Sumie Yang mit einem äußerst offensichtlichen Tipp zu 16.000€. Nett gemeint, doch die Netzgemeinde sah die Hilfestellung von Jauch als unfair an und feuerte wild auf die Facebook-Seite von Wer wird Millionär und auch auf die von Günther Jauch. Gerade vor dem Hintergrund, dass der Showmaster auch gerne einmal einen Kandidaten, den er offensichtlich nicht mag, auflaufen und ausscheiden lässt, wird sich Jauch vielleicht demnächst wohl ganz genau überlegen, wie oft und insbesondere bei welcher Hürde er einem Kandidaten helfen wird. Gerade bei hübschen, jungen Kandidatinnen ist er oft hilfsbereit. "Würde da ein alter, dicker, bärtiger Mann sitzen, hätte Jauch sofort B gelten lassen. Jauch ist keinen Pfifferling mehr wert", schrieb ein User, der sich an dem Shitstorm beteiligte. Also aufpassen Herr Saubermann.

Platz 8 – Vapiano

Dass es die Restaurant-Kette nur auf Platz 8 schafft, liegt insbesondere daran, dass sie es schaffte den aufkeimenden Shitstorm schnell zu verhindern. Was war passiert?
Von sich aus postete die PR-Abteilung Vapianos ein Video auf dem ein vermeintlicher Salat von Vapiano mit einer Raupe zu sehen war. Eigentlich ist dann ein Shitstorm vorprogrammiert, doch der geschriebene Zusatz mit einer Mischung aus Eigenhumor, Entschuldigung und der Suche nach dem Gast, von dem das Video stammte, kippte die Stimmung von einem Shitstorm zu einer wahren „Pro-Raupe-Bewegung“. Das Video wurde schon über 40.000 Mal geliked und 15.000 mal geteilt und entwickelte sich zu einem echten Facebook-Hit. Dennoch wurde Vapiano natürlich ermahnt. „Bei einem Schmetterling würde ich mir über die Frische mehr Sorgen machen...“, schrieb ein User. Dennoch die mutige Strategie der PR-Berater von Vapiano ging voll auf. Aus einem Shitstorm wurde eine „Pro-Raupe-Bewegung“. Besser geht es kaum.

"Wenn ein Fall auftritt, der mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Shitstorm nach sich ziehen wird, ist proaktives Vorgehen oft die beste Strategie. Vertuschen lassen sich solche Vorfälle ohnehin nicht", sagt Felix Beilharz, Social Media Experte und Buchautor, zum vorbildlichen Verhalten Vapianos.

Platz 7 – Mesut Özils Freundin

Screenshot: Facebook-Kommentar auf der Seite von Mandy Grace Capristo (bearbeitet)

Platz 7 geht an eine junge Sängerin, die Shitstorms bereits gewohnt ist. Ende März ging nun ausgerechnet ihr Geburtstag in die Hose. Denn auf Mandy Capristos Seite wurde sie für ihren opulenten Lebensstil kritisiert. Denn genau diesen scheint ihr Freund Nationalspieler Mesut Özil für die hübsche Ex-Monrose-Sängerin zu finanzieren. Die an ihrem Geburtstag geposteten Party-Bilder stießen dabei zum wiederholten Male auf heftige Kritik. „Macht sie einen auf Prinzessin...Lächerlich!“, schimpfte ein User. Doch Capristo scheint die häufige Kritik an ihrem Lebensstil nicht zu interessieren. Sie löschte einfach die bösen Kommentare und konterte mit weiteren Party-Fotos. Das zeigt zwar ihr Selbstbewusstsein, doch wird der Groll der Fans von Özil und Capristo immer größer.

Platz 6 – Schlag den Raab

Stefan Raab spaltet oftmals die Nation. Die einen lieben ihn. Andere hassen ihn. Doch bei der letzten Ausgabe seiner Gameshow „Schlag den Raab“ war nicht Raab selbst der Prügelknabe, sondern die Kandidatin, die gegen ihn im Spiel um eine Million Euro antrat. Caroline wurde vom Publikum erst ausgewählt und dann genauso schnell wieder verstoßen. Das lag nicht daran, dass sie gegen Raab verlor, sondern an der Art und Weise der Niederlage. Die Fans ärgerten sich darüber, dass Caroline offenbar die ganze Sendung als Witzveranstaltung betrachtete und während der verschiedenen Wettkämpfe oft nicht ernst und konzentriert wirkte. Darauf folgte nicht nur eine vernichtende Niederlage gegen Raab, sondern auch noch eine mediale Niederlage im Internet. Interessantes Detail dabei war die Tatsache, dass Caroline Soldatin bei der Bundeswehr ist und sogar beim Spiel „Schießen“ verlor. "Bei der Frau bekomme ich Angst, was aus der Bundeswehr geworden ist. Damit kannst du keinen Krieg gewinnen", schrieb ein User. Vielen waren froh, als Raab nach 13 von 15 Spielen endgültig gewann. „Das Grauen hat ein Ende!“, schrieb ein anderer dazu.

Platz 5 – IKEA

Screenshot: Facebook-Kommentar auf der Seite von IKEA

„Leben sie noch oder schimpfen sie schon?“ So hätte eine Titelzeile eines Shitstorms gegen IKEA heißen können. Grund der Aufregung im Netz war ein Regal. Denn die Serie „Expedit“ läuft zum 1. April aus und wird durch das Modell „Kaliax“ ersetzt. Das wirkt zunächst nicht besonders. Doch das „Expedit-Regal“ gilt bei Schallplatten-Fans als ideale Aufbewahrungsmöglichkeit. Plattensammler sahen darin eine Verschwörung IKEAs und bombardierten daraufhin die Facebook-Seite und Twitter. "Nein! Nicht #Expedit! "Vinylfans, empört Euch!", schrieb ein User. Sogar eine „Hilfscommunity“ wurde mit über 10.000 Followern gegründet. Doch IKEA reagierte cool auf die vielen bösen Posts und Tweets und beendete den Shitstorm quasi mit nur einem Satz. „Mit Vinyl machen wir keine Scherze – die passen weiterhin rein“. Das könnte insbesondere an den fast identischen Maßen und nur kleinen Veränderungen liegen beim Kaliax-Modell liegen. Schallplatten-Fans können also aufatmen.

Platz 4 – Veet

Welche Ausmaße ein Shitstorm haben kann, sieht man am Besten an einer Werbekampagne von „Veet“. Was als Scherz gemeint war, wurde als Sexismus empfunden. In einem Werbespot sieht man beispielsweise zwei Männer nach einer heißen Nacht. Derjenige im rosa Nachtkleid entschuldigt sich bei seinem Partner mit den Worten “ich habe mich gestern rasiert“. Darauf wird die Lösung für seinen allerdings wieder schnell nachgewachsenen Vollbart angekündigt, die Veet mit Wachsstreifen liefern soll. „Fühlt Euch weiblich rund um die Uhr“. Das kam gar nicht gut an. Im Netz wurden sämtliche Spots dieser Kampagne als Sexismus ausgelegt. Sie machen Frauen ein schlechtes Gewissen für nicht rasierte Beine und seien sexistisch und würden Frauen unter Druck setzen und seien auch homophob. Die Facebook-Seite wurde mit wütenden Post befüllt. „Veet“ zog daraufhin seine Werbekampagne umgehend zurück. Daran kann man sehen, welche Macht das Netz mittlerweile hat.

Platz 3 – SkyGo

Screenshot: Facebook-Kommentar auf der Seite von Sky

Fußballfans kennen nichts größeres als Derbys oder Finalspiele. Dabei darf nichts schief gehen. Wenn aber doch etwas daneben geht, dann muss das auch offen kommuniziert werden. Sky ist etwas schief gegangen. Beim Revierklassiker zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04 und dem Ligaspiel zwischen dem FC Bayern und Hertha BSC fiel der Live-Stream über SkyGo aus. Der Sender entschuldigte sich zwar auf Twitter, doch war der Shitstorm hier nicht mehr zu verhindern. Tausende erboste Fußballfans stürmten die Social Media Kanäle des Senders und schimpften in „Kloppo-Manier“ über die Panne. Selbst „Fack ju Göhte“-Star Elyas M'Barek machte mit. „Merci #SkyGo! SuperGau hier“. Das war im Vergleich zu anderen Tweets und Posts noch harmlos. Einige User verlangten sogar Schadensersatz. Denn bei 25 Euro im Monat für insgesamt 34 Spiele des eigenen Vereins erwartet man dann auch Leistung. Über 11.000 Haushalte sahen aber nichts.

Platz 2 – Germany's next Topmodel

Screenshot: Facebook-Kommentar auf der Seite von Aminata

Germanys next Topmodel war sogar für mehrere Shitstorms verantwortlich. Einer davon war allerdings äußerst bedenklich. Die dunkelhäutige Kandidatin Aminata wurde dabei von einer Vielzahl von Usern als „hässlich“ beschimpft. Der Grund dafür sei ihre Hautfarbe. Doch die 18-jährige reagierte tough auf diese Posts. „Ich BIN SCHWARZ und jetzt?“, schrieb das Jungmodel auf ihrer Seite und rief dazu auf weitere rassistische und fremdenfeindliche Kommentare zu unterlassen und verfasste ein aussagekräftiges Statement. Dieses Statement wurde von vielen Fans positiv aufgenommen, die ihrerseits den Urhebern der rassistischen Kommentare mit einem „Gegenshitstorm“ entboste Kommentare schrieben. Außerdem sprachen sie Aminata Mut zu. „Ich liebe deine Ausstrahlung, du bist für schon Germany's Next Topmodel“, schrieb ein Facebook-Fan.

Einen weiteren Shitstorm musste die Kandidatin Nathalie über sich ergehen lassen. Das junge Model spaltet die Fangemeinde der Castingsendung durch ihr Verhalten und ihre Optik. Grund für den Shitstorm war ein Streit mit der Kandidatin Lisa. Viele gaben Nathalie die Schuld daran und posteten im Sekundentakt böse Kommentare auf die Facebook-Seite der Kandidatin. „Ey, du nervst“, war dabei noch einer der ganz netten Posts. Das Model selbst reagierte unterkühlt auf den Shitstorm und bedankte sich über ihre Seite bei den Fans für die Unterstützung und den Zuspruch, den sie sonst erfahren würde.

Doch muss man zum Platz 2 noch hinzufügen: Die aktuelle Staffel läuft noch – da könnten weitere Shitstorms folgen.

Platz 1 – Der Bachelor

Screenshot: Facebook-Kommentar auf der Seite von Christian Tews

Den Vogel abgeschossen hat im Frühjahr die Sendung „Der Bachelor“. Nicht nur gegen die Sendung selbst konnte man immer wieder böse Kommentare lesen, sondern auch über die Kandidatinnen und den „Bachelor“ selbst.
Für Unmut sorgte insbesondere die letzte Folge der Sendung. Die Siegerin Katja wurde im Anschluss heftig kritisiert. Denn die Fans der Sendung legten jedes Wort der Mutter und Showgewinnerin auf die Goldwaage. Ihre Aussage, dass ein Einzeldate mit dem Bachelor der schönste Moment ihres Lebens gewesen sei, stieß auf große Kritik. Das sei für eine Mutter nicht akzeptabel, echauffierten sich die Zuschauer. Auch ein von Katja gepostetes Foto mit aus Teelichtern gebauten Initialen K + C erzeugte Kritik. Insbesondere, da schon dort Gerüchte kursierten, dass die beiden längst getrennt seien und sich bereits längerer Zeit nicht mehr treffen würden.

Auch der Bachelor selbst musste einen Shitstorm über sich ergehen lassen. Nachdem er während der Aufzeichnungen der RTL-Sendung mit mehreren Frauen rumgeknutscht und Tews den Publikumsliebling Angelina Heger, nicht als diejenige welche auswählte hatte, machten die Fans der Kuppelshow ihren Ärger Luft. Er habe sich doch nicht in sie verliebt, teilte er ihr mit. Seine Ehrlichkeit wurde ihm Übel genommen. Erboste User beschimpften ihn danach heftig. „Der Typ ist voll der Lutscher“, schrieb ein Fan.

Das pikante Detail an diesem Shitstorm ist allerdings, dass er auch ins reale Leben übernommen wurde. Tews wurde bei einem Clubbesuch von anderen Gästen ausgebuht und heftig beschimpft. Glücklicherweise kam es bei dieser Situation nicht zu Handgreiflichkeiten. Damit schießt „Der Bachelor“ oder auch von der Netzgemeinde als „Bitchelor“ bezeichnete Tews zusammen mit den Kandaidaten der gleichnamigen Sendung den Vogel der „Shitstorms“ ab und belegt deshalb auch Platz 1 der bislang spektakulärsten Facebook-Shitstorms im Jahr 2014.

SOCIAL MEDIA UND RECHT

(Redaktion)


 


 

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2 Kommentare

von Besserwisser
19.04.14 22:05 Uhr
Nur zur Info

Es heißt "Facebook-Shitstorm" und nicht "Facebook - Shitstorm" – zusammenhängende Wörter schreibt man ohne Leerzeichen, denn sonst wird der Bindestrich zum Gedankenstrich. Ansonsten interessanter Artikel.

von HS
23.04.14 16:42 Uhr
Shitstorm

Leider entstehen die "Shitstorms" viel zu schnell. Die meisten Leute lesen nur die Überschrift und informieren sich nicht richtig. Eine ähnliche Reaktion sieht man oft bei Satire-Artikeln.

 

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