PR-Kolumne
Zahlen, Daten, Fakten – Mit Studien in die Presse
Köln. Um mit einer Pressemitteilung die Aufmerksamkeit der Medien zu erlangen, ist ein möglichst hoher Nachrichtenwert gefragt. Doch auch, wenn monatelang keine Produktneuheit oder relevante Unternehmensmeldung in Aussicht ist, lassen sich veröffentlichungswirksame Meldungen kreieren. Umfragen und Studien sind ein viel versprechender Weg, um die Redakteure zu interessieren. Wie das gelingt, verrät dieser Beitrag.
Katrin van Herck
Aufgesang Public Relations GmbH
Agentur für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Braunstraße 6A
Telefon: 0511 923 99 -0
Studien sind in allen Themenbereichen realisierbar. Kommt dabei eine interessante News heraus, greifen Redaktionen gerne auf diese zurück. Wichtig sind eine gute Idee und die professionelle Umsetzung. Gerade erklärungsbedürftige Branchen können auf diesem Wege Inhalte verbreiten, die für die breite Masse interessant und greifbar sind. Ein IT-Unternehmen wird es regulär schwer haben, in einer Frauenzeitschrift aufzutauchen. Mit der Meldung „Frauen nutzen den Computer effektiver“ aber vielleicht schon.
Die Idee
Grundsätzlich sollte das Thema der Studie zur Branche und zum Unternehmen passen. Aber auch die Aussagekraft des Ergebnisses ist wichtig – trockene Marktforschungsergebnisse sind selten wirklich interessant. Geeignet sind beispielsweise Vergleiche: zwischen Männern und Frauen, zwischen Alt und Jung oder Eltern und kinderlosen Paaren. Aber auch aktuelle Themen lassen sich gut aufgreifen.
Um die Publikumsmedien zu erreichen, sind vor allem unterhaltsame Nachrichten gefragt. „Für die Liebe würden Singles Gemüse essen“, texteten wir für eine Online-Single-Börse und fanden die Meldung in zahlreichen Zeitschriften wieder. Auch die Meldung „Laut einer Umfrage des Onlineshops Koffer24.de brauchen Frauen im Durchschnitt 66 Prozent mehr Zeit für das Zusammenstellen des Gepäcks und immerhin 26 Prozent länger für das eigentliche Kofferpacken“ – veröffentlicht zur besten Reisezeit – fand viele Abnehmer.
Die Erhebung
Um interessante Zahlen zu kommunizieren ist nicht immer zwingend eine Erhebung notwendig. Ein Versicherungsunternehmen, das im vergangenen Jahr erheblich mehr Kapitallebensversicherungen verkauft hat, könnte daraus den Schluss ziehen: „Konservative Geldanlagen wieder im Trend.“ Wahrscheinlich keine Meldung, die bundesweit für Aufsehen sorgen wird, aber zumindest mit Chancen auf die ein oder andere Veröffentlichung.
Eine Umfrage unter Ihren Kunden lässt sich per E-Mail, Post oder integriert in Ihre Website realisieren. Motivieren Sie mit kleinen Präsenten, Preisnachlässen oder Gewinnspielteilnahmen. Ist die Umfrage nicht zu lang, dürfte der Rücklauf zufrieden stellend sein. Es sollte eine relevante Anzahl Teilnehmer zusammen kommen – ansonsten sind die Ergebnisse wenig aussagekräftig. Repräsentativ müssen sie nicht zwingend sein. Dies sollte jedoch in der Pressemitteilung entsprechend kommuniziert werden.
Ganz fachmännisch und repräsentativ erheben Sie Daten mit Hilfe professioneller Anbieter. Das Angebot ist groß, die Preisspannen ebenfalls. Kleinere Umfragen sind jedoch bereits ab etwa 2000 Euro erhältlich.
Vorschau: Inhalte statt Werbung: Mit Advertorials sichern Sie sich Platz in Zeitungen und Zeitschriften und präsentieren Ihre Inhalte im redaktionellen Umfeld. Die Möglichkeiten dieser Sonderwerbeform beleuchtet der kommende Beitrag.
(Katrin van Herck)
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