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Avia

Farbe bekennen im Tankstellenmarkt

Wann haben Sie zuletzt an einer Zapfsäule der Marke Avia Kraftstoff gezapft? Falls Sie die Marke überhaupt kennen. Rein statistisch dürfte Ihr Rendezvous mit Avia eine Weile her sein – denn allzu viele Stationen gibt es in Deutschland nicht.

Noch nicht. Denn laut Financial Times Deutschland macht sich Avia auf, den Markt der Farbigen aufzumischen. Die Farbigen, dahinter verbirgt sich im Branchenjargon etwa das Blau von Aral, das Rot von Esso, das Gelb von Jet und das eine Nuance dunklere Gelborange von Shell.

Ihnen gegenüber stehen die Weißen, womit die vielen freien, meist mittelständisch geprägten Tankstellen gemeint sind. Und von denen viele am Rande des Abgrunds stehen. Bevor die morgen noch einen Schritt weiter sind, reicht ihnen die Nummer fünf in Deutschland, Avia nämlich, die Hand. Wobei Avia eigentlich nicht in die Reihe der Shells, Essos und Arals hineinpasst. Denn Avia ist eine Vereinigung unabhängiger Tankstellenbetreiber.

Die einzelnen Mitglieder sind die Aviaten, und es werden immer mehr. Denn viele Tankstellenbetreiber bekennen Farbe und sehen ein, dass sie mit den Farbigen nicht mehr parat kommen. Da springt Avia gern in Bresche und bietet ein kuscheliges Heim an – mit niedrigen Lizenzabgaben und wesentlich mehr Freiheit

Und je mehr Aviaten es werden, umso größer ist die Macht des Verbundes beim Einkauf. In Frankreich werden gerade 160 Shell-Stationen umdekoriert zu Avia. Die jeweiligen Pächter werden nicht traurig sein über die Neuerung. Auch wenn sie dann nicht mehr zu den Farbigen gehören. Manche Kollegen werden vor Neid erblassen ob des Tankwarts mit der nunmehr weißen Weste.

(FN)


 


 

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