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Streit in der FDP über mögliche Ampelkoalition spitzt sich zu

(ddp-nrw). Der Streit innerhalb der FDP in Nordrhein-Westfalen über die Haltung zu einer möglichen Ampelkoalition spitzt sich zu. Nachdem sich Landeschef Andreas Pinkwart trotz der klaren Absage an ein solches Bündnis durch FDP-Landtagsfraktionschef Gerhard Papke abermals gesprächsbereit gezeigt hat, kam am Freitag nun auch Widerspruch von Pinkwarts Stellvertreterin Gisela Piltz.

«Die FDP hat vor der Wahl erklärt, was nach der Wahl gilt: Mit Parteien, die mit extremistischen Parteien wie der Linkspartei über Koalitionen reden, wird nicht verhandelt», sagte Piltz, die auch Fraktionsvize der FDP im Bundestag ist, gegenüber «Handelsblatt Online» mit Blick auf angekündigte Sondierungsgespräche von Rot-Grün mit der Linkspartei.

Piltz äußerte überdies harsche Kritik am Linkskurs von SPD und Grünen: «Wie eine Partei, die den Namensbestandteil 'Bündnis 90' trägt, also den Namen der Bürgerrechtsbewegung in der DDR, die sich gegen Unterdrückung, Diktatur, gegen die Stasi und für Demokratie starkgemacht hat, deren Mitglieder zum Teil von der DDR ins Gefängnis gesteckt wurden, ernsthaft mit dem Gedanken spielen kann, mit der Linkspartei zu koalieren, das ist an Unglaubwürdigkeit und Geschichtsvergessenheit kaum zu überbieten.»

(ddp-Korrespondent Ulrich Breitbach)


 


 

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