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FERCHAU: Gesteckte Ziele 2007 bereits zum Halbjahr erreicht

Die FERCHAU Engineering GmbH, mit über 40 Niederlassungen und Standorten sowie weiteren 49 Technischen Büros Marktführer für Engineering-Dienstleistungen in Deutschland, hat bereits zum Halbjahr die Zahl der Mitarbeiter um 500 auf 3.600 steigern können. Für die zweite Jahreshälfte sind weitere 400 Einstellungen geplant – davon 150 Hochschulabsolventen und 250 Young Professionals. Die Belegschaft von FERCHAU setzt sich aus Ingenieuren (54 Prozent), Technikern (29 Prozent) und Technischen Zeichnern (17 Prozent) zusammen.

“Das Geschäftsjahr 2007 entwickelt sich überaus positiv. Unsere Erwartungen wurden bereits jetzt übertroffen. Die Zielvorgabe lautet, bis zum Jahresende 4.000 Mitarbeiter zu beschäftigen”, erklärt Frank Ferchau, geschäftsführender Gesellschafter des 1966 gegründeten Familienunternehmens. Angestrebt wird ein Umsatz von 240 Millionen Euro gegenüber 210 Millionen Euro im Vorjahr. Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg ist die flächendeckende regionale Präsenz des Unternehmens in der Nähe von Kunden und Mitarbeitern. Daher plant FERCHAU im zweiten Halbjahr 2007 die Gründung von mindestens vier weiteren Niederlassungen. “Unsere größte Herausforderung wird die Rekrutierung von qualifiziertem Personal sein. Aufgrund unserer Auftragslage hätten wir sogar noch weiteres Personal einstellen können, das auf dem Markt schwer zu rekrutieren ist”, so Ferchau.

Rekrutierung
Noch immer sind in Deutschland mehr als 22.000 Ingenieurstellen unbesetzt. Um qualifiziertes Personal für FERCHAU zu interessieren, geht das Unternehmen verschiedene Wege bei der Rekrutierung. “Es ist uns wichtig, eine frühzeitige Bindung an das Unternehmen zu schaffen. Wurde früher bei der Personalsuche eher eine rein technische Ansprache verwendet, so gehen wir heute dazu über, mehr emotionale Themen in der Bewerber- und Mitarbeiterkommunikation zu berücksichtigen”, kommentiert Ferchau.

Zusätzlich engagiert sich das Unternehmen seit Jahren mit einem mehrstufigen Konzept für die Nachwuchsförderung, beginnend bei Schülern über Studenten und Absolventen bis hin zu Young Professionals. So unterstützt der Engineering-Dienstleister den Schulwettbewerb “Jugend forscht” mit einem eigenen Preis. Um gezielt Studenten anzusprechen, werden Praktika und Themen für Diplomarbeiten angeboten. “Mit dem FERCHAU-Förderpreis zeichnen wir die besten Hochschulabsolventen im Bereich Technik aus”, so Ferchau. Diese Maßnahmen unterstützt das Unternehmen mit Fördergeldern in Höhe von insgesamt 36.000 Euro. Zusätzllich engagiert sich die FERCHAU Engineering GmbH an Aktionen der VDI-Förderinitiative “Sachen machen!”. Im April 2007 wurde erstmals der FERCHAU-Innovationspreis im Rahmen der Hannover Messe vergeben. Der Preis war mit 30.000 Euro dotiert. Am ersten September startet der technische Kunstwettbewerb “Art of Engineering”. Die Preisübergabe findet auf der Hannover Messe 2008 statt.

Mitarbeiterbindung
FERCHAU stellt sich der Herausforderung auf dem Rekrutierungsmarkt mit qualifiziert hochwertigen Projekten und regionaler Präsenz durch die einzelnen Niederlassungen und Standorte. “Die Mitarbeiter müssen in der Regel nicht den Wohnort wechseln, arbeiten in wechselnden interessanten Projekten und haben einen sicheren Arbeitsplatz”, sagt Ferchau. Zudem investiert FERCHAU 4,2 Millionen Euro (Vorjahr: 3,9 Millionen Euro ) in die Weiterbildung und hat für die persönliche Einarbeitung und Betreuung von neuen Mitarbeitern Andreas Harrock, studierter Sozialpädagoge und langjähriger Unternehmensberater, als Coach eingestellt. Auch Frank Ferchau setzt stark auf den persönlichen Kontakt zu seinen über ganz Deutschland verteilten Mitarbeitern.

Tariferhöhungen
Am 1. Juli 2007 trat der modifizierte Entgelttarif Vertrag in Kraft. Ab 1. Januar 2008 erhalten die FERCHAU-Mitarbeiter 4,2 Prozent mehr Gehalt . Vom 1. Juli 2009 kommen noch einmal 3,5 Prozent dazu. Der Vertrag hat eine Laufzeit von drei Jahren. Die Dauer ist ein für FERCHAU hervorragendes Ergebnis, denn: “Dieser langfristige Tarifvertrag gibt unseren Kunden Planungssicherheit und ist für unser Unternehmen, unsere Mitarbeiter und die gesamte Branche zukunftsweisend”, so Ferchau. FERCHAU Engineering zählt zu den ersten Unternehmen der Branche, die einen eigenen Haustarifvertrag (1. Januar 2004) abgeschlossen hat. Die dort festgelegten Arbeitsbedingungen und Entgelte wie das Arbeitszeitmodell, die betriebliche Altersvorsorge und das Weihnachtsgeld gehen weit über die in der Branche üblichen Leistungen hinaus.

Erhebliche Nachfrage an Engineering-Dienstleistungen in Region OST

Alle Regionen konnten sich positiv entwickeln. Besonders in den neuen Bundesländern macht sich der Aufschwung bemerkbar. Hier herrscht eine erhebliche Nachfrage an Engineering-Dienstleistungen. In diesem Jahr wurden mit Rostock und Dresden neben Berlin, Leipzig und Magdeburg zwei neue Niederlassungen gegründet. Bis 2010 sollen in der Region Ost, die erst im Januar 2006 gegründet wurde, mehr als 250 neue Arbeitsplätze entstehen.


 


 

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