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Finanzkrise

Weiter starke Nachfrage wegen Finanzkrise bei Verbraucherzentralen

(ddp-nrw). Auch nach der Ankündigung eines staatlichen Hilfspakets für klamme Banken halten die Nachfragen besorgter Bürger bei den Verbraucherzentralen in Nordrhein-Westfalen an. Man stelle seit dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers vor etwa einem Monat zahlreiche Anfragen bei den Beratungsstellen fest, sagte der Finanzexperte der Verbraucherzentrale NRW, Thomas Bieler, der Nachrichtenagentur ddp in Düsseldorf.

Der Anstieg ließe sich zwar nicht beziffern, sei aber so deutlich, dass mittlerweile die Einstellung zusätzlicher Berater notwendig werde.

Zwar habe sich nach der Zusage der Politik zur Sicherung der Sparguthaben die allgemeine Besorgnis etwas gelegt, aber nach wie vor gebe es Anrufe, in denen Bürger von ihren Notlagen berichteten, betonte Bieler. Viele Bürger würden jetzt erst erkennen, dass die Finanzkrise auch «am Bankschalter stattfindet». So müssten viele Bankkunden feststellen, dass sie provisionsgierigen Bankberatern mit zweifelhaften Geldanlagen auf den Leim gegangen sind und wegen riskanter Finanzgeschäfte ihre Ersparnisse verloren haben. Man kriege «reihenweise» solche Fälle geschildert, kritisierte der Finanzexperte.

Um die Kunden besser zu schützen, hat die Verbraucherzentrale NRW jetzt eine Fallsammlung veröffentlicht, mit der auf Missstände bei der Geldberatung hingewiesen werden soll. Zudem sei in Planung, eine bundesweit gültige Hotline zur Beratung in Fragen der Finanzkrise einzurichten.

(Redaktion)


 


 

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