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Firmenjubiläum

25 Jahre JPP MEDIEN GmbH - von Business-TV bis Schulfilme

1991 wurde die JPP MEDIEN GmbH in Köln von Jörg Pelzer gegründet. In diesem Jahr feiert das Unternehmen, das sich auf die Produktion von Medien zur Schulung und Fortbildung, sowie die komplette Herstellung von Image- und Unternehmensfilmen spezialisiert hat, gewissermaßen Silberhochzeit. Seit einigen Jahren haben Angela Fingerhuth und Uwe Richterich, die seit 2001 Inhaber und Geschäftsführer der Firma sind, auch die Produktion von Schulfilmen für sich entdeckt.

Uwe Richterich erinnert sich noch genau an die Zeit Anfang der 1990er Jahre, als die Firma ein Startup war, auch wenn es diesen Begriff damals noch gar nicht gab. „Jörg Pelzer leitete eine große Werbeagentur, sah dann aber im Bereich Unternehmenskommunikation eine neue Chance, die er mit Gründung der JPP MEDIEN GmbH erfolgreich genutzt hat.“

Als Filme noch über Satellit verschickt wurden

Von der Distribution medialer Inhalte über das Internet konnte man damals nur träumen. „Wir haben die Filme und Beiträge als „Business-TV“ als erster Anbieter in Deutschland per Satellit verschickt. Das waren kleinere Filme bis hin zu ganzen TV-Sendungen, die dann unternehmensintern ausgestrahlt wurden“, erläutern die Geschäftsführer. „Diese Formate produzieren wir nach wie vor. Nur die Vertriebswege sind vielfältiger und preiswerter geworden. Unsere Kernkompetenz liegt im Bereich der Unternehmenskommunikation. Wir produzieren Filme und e-Learnings und betreuen Veranstaltungen für unsere Kunden – aber immer mit Schwerpunkt auf der inhaltlichen Umsetzung.“

Vor sieben Jahren: Herzensprojekt Schulfilme

Dieser Fokus auf die medienspezifische Vermittlung von Inhalten, ermöglichte auch den Sprung zu einem Feld, das die JPP MEDIEN GmbH vor etwa acht Jahren erschlossen hat: die Produktion von Schulfilmen. Der Startschuss dazu fiel bei einem Innovations-Wettbewerb 2009. „Die Schulfilme im Netz sind entstanden als Beitrag für den Wettbewerb Create.NRW, bei dem wir auch schließlich ausgezeichnet wurden. Angela Fingerhuth hat dieses Projekt beherzt angeschoben und tut es noch heute. Für die Entwicklung des Konzepts der Schulfilme war insbesondere die enge Einbindung von aktiven Lehrkräften und Medienpädagogen wichtig. So konnten wir ein Gespür dafür entwickeln, was die Schulen überhaupt brauchen und wie man diese Filme bereitstellen sollte.“
Das Ergebnis ist eine Online-Bibliothek für Schulfilme, die einzeln gekauft oder im Bündel abonniert werden können. Die kurzen Schulfilme sind monothematisch und basieren inhaltlich auf den Vorgaben deutscher Lehrpläne. Und sie sind an die Sehgewohnheiten der eigentlichen Zielgruppe, also der Schülerinnen und Schüler, angepasst.

Start mit 200 Schulfilmen

Nach der erfolgreichen Teilnahme am Wettbewerb Create NRW, dauerte es noch gut eineinhalb Jahre, bis das Projekt richtig ans Laufen kam und die Schulfilme im Netz mit 200 Filmen online gingen. „Wir haben bewusst mit dieser großen Zahl an Filmen begonnen. Es bringt einem Lehrer ja wenig, wenn er zwar fünf tolle Filme bei uns findet, aber dann nichts nachkommt“, weiß Richterich. Schnell wurde danach das Angebot der Schulfilme im Netz insbesondere für naturwissenschaftliche Fächer wie Biologie, Chemie oder auch Mathematik erweitert. Damals wie heute werden die Filme mit klaren Ansprüchen produziert.

Schulfilme, die up to date sind

„Die Grundanforderung besteht darin, die relevanten Lehrplaninhalte in modernen Filmen umzusetzen, die den Sehgewohnheiten der Schüler entsprechen. Damals mussten die Lehrer meist entweder zu alte, oder viel zu lange Filmen nutzen. Oder im rechtlichen Graubereich hantieren, beispielsweise mit selbstaufgenommenen Ausschnitten aus der Sendung mit der Maus“, wissen die Geschäftsführer. Außerdem sollten die Filme so komprimiert werden, dass der Lernstoff einer Unterrichtseinheit übersichtlich zusammengefasst wird. Die Schulfilme helfen, die Wissensvermittlung im Unterricht effektiver und anschaulicher zu machen. Auf diese Weise ist die Themenvielfalt der Schulfilme im Netz in den letzten Jahren stark angewachsen. Mittlerweile stehen den Lehrkräften über 800 Filme zur Verfügung. Wöchentlich kommen neue Filme hinzu. Dazu gehören beispielsweise chemische Experimente, die im Schulunterricht viel zu aufwändig oder gefährlich wären.

Schulfilme frei von Werbung und PR

Eins ist den Machern der Schulfilme im Netz - neben den Lerninhalten und der Art und Weise der Darstellung - noch sehr wichtig: Die Filme sind frei von Werbung, PR oder anderen Marketingeinflüssen. Alle Schulfilme sind von der JPP selbst produziert. „Es zählt - und wir glauben, dass das unsere Filme ausmacht - die thematische Konzentration der einzelnen Filme auf die Lehrplaninhalte, und dass sie den Vorstellungen der Lehrkräfte ebenso entsprechen, wie den Erwartungen der Schüler“, sind sich Fingerhuth und Richterich sicher.

Neues Projekt Digitalkunde

Ein neues Projekt bei den Schulfilmen läuft gerade an. Das Thema Digitalkunde wird speziell für Grundschüler beleuchtet. „Die Kids wachsen mit Tablets, Handys und Co. auf. Wir möchten ihnen zeigen, wie diese Geräte, die sie oft täglich benutzen, überhaupt funktionieren. Dazu nutzen wir Animationen und Identifikationsfiguren, um die Inhalte etwas spielerischer zu veranschaulichen.

Schlagkräftiges Team für alle Aufgaben

Stolz sind Angela Fingerhuth und Uwe Richterich darauf, dass es die JPP MEDIEN GmbH in ihrem sich schnell wandelnden Wettbewerbsumfeld auch nach 25 Jahren noch gibt. „Das können nicht viele Firmen in unserem Business von sich behaupten“, meint Richterich. Mit acht Mitarbeitern, die fest in der Kölner Südstadt arbeiten, und mit etwa 30 Filmschaffenden, die als langjährige freie Mitarbeiter projektgebunden hinzukommen, „sind wir schlagkräftig genug, um schnell Projekte umsetzen zu können, gerade im Bereich der Unternehmenskommunikation. Und wir haben ausreichend Kapazitäten für die kontinuierliche Arbeit an den Schulfilmen.“

(Christian Esser)


 


 

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