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Kurzarbeit

Ford kündigt Kurzarbeit an

Ford – die tun was. Ein vergangener Slogan der Kölner Autobauer, die momentan eher weniger tun können. Denn während Audi, BMW und Daimler, die deutschen Automobil-Premiummarken, in der jüngsten Vergangenheit Rekordzahlen vermeldeten, will die Meldung, dass die Kölner Fordwerke Kurzarbeit anmelden, nicht so ganz ins Bild passen.

Ford erwartet, dass in Europa in diesem Jahr 1,3 Millionen Fahrzeuge weniger ausgeliefert werden als in 2011. Bei in etwa gleich bleibenden Zahlen in Deutschland macht den Kölnern vor allem der mächtige Einbruch in Südeuropa zu schaffen.

Um schlimmeres zu verhindern, sollen bis zu den Werksferien im Sommer an bis zu acht Tagen die Bänder stillstehen. Dabei sind die dunklen Gewitterwolken längst am aufziehen. In Spanien, Italien und Frankreich brechen die Verkäufe ein, Einbußen von 25 Prozent sind nicht so ohne weiteres zu verkraften.

Ford will alsbald bei der Bundesagentur für Arbeit den Antrag zur Kurzarbeit stellen. Sollte sich die schwierige Absatzlage nicht verbessern, könnte noch bis in den Oktober hinein tageweise Kurzarbeit drohen.

Ähnlich stellt sich die Situation bei Opel dar. In Eisenach und Rüsselsheim wird mit gebremstem Schaum produziert, allerdings wird auf die staatlich bezuschusste Kurzarbeit verzichtet. Erstaunlich ist die Situation bei Opel in Bochum, wo derzeit der Kompakt-Van Zafira Tourer von den Bändern rollt. Ausgerechnet das Werk, das stets an erster Stele genannt wurde, ging es um Schließungen, zeigt sich im Moment gut ausgelastet.

(FN)


 


 

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