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Ford-Werke Köln machen erstmals wieder Gewinn

(ddp-nrw). Die Ford-Werke in Köln schreiben laut einem Medienbericht nach Jahren gewaltiger Verluste wieder schwarze Zahlen. Wie das Wirtschaftsmagazin «Capital» in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, rechnet die Geschäftsleitung für das Jahr 2008 einer internen Prognose zufolge trotz der Finanzkrise mit einem Ergebnis nach Steuern von rund 200 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr schaffte das Unternehmen den Angaben zufolge nach langer Zeit mit riesigen Verlusten erstmals wieder einen kleinen Gewinn. Wie die Wirtschaftsprüfer im September bestätigten, lag dieser bei rund 240 000 Euro.

Vor dem Sprung in die Gewinnzone hatte Ford laut «Capital» mit Werken in Köln, Saarlouis und dem belgischen Genk auf einer sechsjährigen Krisenfahrt fast 3,3 Milliarden Euro Verlust verbucht. Im Dezember 2006 hatte sich die US-amerikanische Muttergesellschaft Ford in einer Patronatserklärung bereiterklären müssen, den europäischen Ford-Werken jederzeit zur Vermeidung einer Überschuldung oder Insolvenz «entsprechende finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen».

Während Ford in Deutschland und Europa nun die Wende geschafft hat, steckt die US-Mutter in der größten Krise ihrer Geschichte und kann ihre spritfressenden Fahrzeuge bei den Amerikanern, die hohe Benzinpreise verkraften müssen, nicht mehr absetzen. Das trifft auch die Ford-Werke: In Köln werden neben dem Erfolgsmodell Fiesta ausschließlich 6-Zylinder-Motoren für den US-Markt gebaut. Weil die Nachfrage dafür rasant zurückgeht, haben die Ford-Werke für rund 800 Mitarbeiter der Motorenfertigung Kurzarbeit beschlossen.

(Redaktion)


 


 

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