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Urteil

Forderungsverzicht gegen Besserungsschein

Nach dem Urteil des FG München vom 22.2.2011 liegt ein Gestaltungsmissbrauch vor, wenn ein Gesellschafter einer vermögenslosen GmbH gegen einen Besserungsschein auf seine Forderungen verzichtet, anschließend die GmbH-Anteile sowie den Besserungsschein veräußert und diese Vorgehensweise nur dazu dient, die Folgen des § 8 Abs. 4 KStG zu umgehen.

Die von der GmbH an den neuen Gesellschafter erbrachten Besserungsleistungen stellen dann verdeckte Gewinnausschüttungen dar. Im Revisionsverfahren unter dem erstmals mit dieser Gestaltung auseinandersetzen müssen, die auch unter Geltung des § 8c KStG noch eingesetzt werden könnte.

FG München, Urteil vom 22.2.2011, Az. 6 K 1451/08; BFH-Az. I R 23/11

(VSRW-Verlag)


 


 

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