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  • 09.05.2006, 12:53 Uhr
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  • Köln

Forum für Entscheider in Köln

„Wir simulieren die Welt“ – das „Forum für Entscheider“ tagte im Kölner Hotel Hyatt Regency.

„Mit Methoden der künstlichen Intelligenz lässt sich das Kaufverhalten von Kunden auf eine einzigartige und detaillierte Art und Weise in einer virtuellen Welt simulieren“, sagte Prof. Dr. Joachim Hertel, Geschäftsführer von DACOS Software, Saarbrücken, anlässlich des „Forums für Entscheider“.

Das bei Führungskräften der Wirtschaft auch als Managerfrühstück bekannte Forum war wieder bis auf den letzten Platz ausgebucht. Kein Wunder, denn die Riege der Referenten war hochkarätig: Prof. Dr. Joachim Zentes, Direktor des Institutes für Handel und internationales Marketing, Uni Saarbrücken, Prof. Götz W. Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung dm-drogerie markt und Prof. Dr. Joachim Hertel.

Gleich zu Beginn des Forums stellte Prof. Zentes die Trendwende im deutschen Einzelhandel und das Ende der „kollektiven Depression“ zur Diskussion: „Um diese Wachstumschancen zu nutzen, sind Innovationen erforderlich.“ Die Handelskonjunktur, so Prof. Zentes weiter, springe nicht mit alten Konzepten an. Gefragt seinen vielmehr neue Ideen bei Produkten, Sortimenten und beim Service.

Diese Ideen steuerte Prof. Joachim Hertel dem Forum bei. Er stellte die Software Retail Simulation Engine vor. Nach der Devise „Wir simulieren die Welt“ basiere diese auf einem revolutionären ganzheitlichen Konzept für Analyse-, Prognose- und Simulationssysteme, betonte Prof. Hertel.

Es lassen sich Auswirkungen von Artikelauslistungen, Preisänderungen und Promotionsaktionen auf das Kundenverhalten noch im Vorfeld realitätsnah simulieren und analysieren, erläuterte Hertel den interessierten Zuhörern. Die Software könne aus vorhandenen Realdaten wie Kassenbon- oder Kundenkartendaten Verhaltensmuster erlernen. Diese reagierten in Analysen und Simulationen auf beliebige „Umweltveränderungen“ wie beispielsweise Werbeaktionen oder Preisänderungen. Das versetze Sortiments- und Marketingverantwortliche in die Lage, beliebige „Was-wäre-wenn“-Szenarien durchzuspielen und mühelos analytisches Customer Relationship Management (CRM) zu betreiben, konstatierte Prof. Hertel abschließend. Weitere Informationen unter www.dacos.com

(Redaktion)


 


 

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