Sie sind hier: Startseite Köln-Bonn Aktuell News
Weitere Artikel
Manager

Studie: Frauenanteil in Vorstandsetagen liegt bei nur 2,4 Prozent

(ddp). Nur ein Bruchteil der Vorstandsmitglieder in den führenden deutschen Unternehmen ist weiblich. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Instituts für Unternehmensführung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hervor. Demnach waren im vergangenen Jahr nur 42 von 1721 Vorstandsmitgliedern in den 600 bedeutendsten Unternehmen Frauen. Dies entspricht einem Anteil von 2,4 Prozent. In den Aufsichtsräten seien Frauen mit 8,2 Prozent vertreten gewesen.

Den Angaben zufolge bezog das Institut in Zusammenarbeit mit der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des Bundesarbeitsministeriums sowie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin alle wichtigen börsennotierten Unternehmen in die Untersuchung ein. Dabei wurde auch die Entwicklung seit 1998 betrachtet. Damals war der Frauenanteil in den Vorstandsetagen mit 1,2 Prozent noch niedriger. Einen klaren Aufwärtstrend gibt es laut der Studie aber seither nicht. Seit 2005 sei der Anteil der weiblichen Vorstandsmitglieder sogar leicht rückläufig.

Insgesamt wurden nach Angaben des Instituts durchschnittlich 6300 Vorstands- und Aufsichtsratspositionen pro Jahr seit 1998 untersucht. Damit sei die Studie die bislang umfangreichste ihrer Art in Deutschland. Nach Ansicht der Autoren sollte der Fokus nun auf die Ursachen des geringen Frauenanteils gelegt werden. Erforscht werden sollten dabei sowohl soziale Kriterien als auch die Einflussfaktoren für die Besetzung von Führungspositionen.

(ddp)


 


 

Studie
manager
Vorstand
Frauen
weiblicher Vorstand
Frauenanteil in Vorstandsetagen
Institut
Studie
Initiative Neue Qualität der Arbeit

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Studie" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: