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Dritter Frauenförderplan

Gleichstellungsbeauftragte fordert weitere Maßnahmen zur Personalentwicklung

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Köln, Christine Kroneberg, hat in der Ratssitzung am gestrigen Donnerstag, 24. April 2008, den dritten Frauenförderplan vorgelegt. Erstmals werden nicht nur Positionen und Berufsbereiche verglichen, sondern auch die Verdienste von Frauen und Männern.

Hier zeigt sich der Vorsprung der Männer besonders deutlich: Trotz der hohen Frauenquote – 61,40 Prozent der Beschäftigten – erhalten Frauen deutlich weniger Geld als Männer. Die Nettodifferenz beträgt 32 Prozent jährlich.

Dass der Unterschied trotz des Tarifvertrages und des Besoldungsgesetzes so deutlich ist, liegt unter anderem an den unterschiedlichen Positionen, der geringen Entlohnung von traditionellen Frauenberufen (zum Beispiel Sekretärinnen und Erzieherinnen), der unterschiedlichen Arbeitszeit und den steuerlichen Regelungen.

Ziel des Frauenförderplanes ist die Gleichstellung von Männern und Frauen. Dazu muss die Unterrepräsentanz von Frauen in allen Berufen und Hierarchieebenen abgebaut sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessert werden.

Der dritte Frauenförderplan setzt hier mit konkreten Zielen an. So soll beispielsweise bis 2010 die Zahl der Amtsleiterinnen von sieben auf elf und die Zahl der Abteilungsleiterinnen von 45 auf 64 angehoben werden.

Christine Kronenberg fordert weitere Maßnahmen zur Personalentwicklung von Frauen (Mentoring, Coaching , Führungsfortbildung) und ein noch zu erstellendes Konzept zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

(Redaktion)


 


 

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