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OB Schramma lud ein zu einem Kölner Abend im Deutschen Haus

Kölsche Flaggen wehten am heutigen Donnerstag, 14. August 2008, im „Deutschen Haus“ im Hotel Kempinski in Peking. Auf Einladung von Oberbürgermeister Fritz Schramma feierten dort rund 500 Vertreter der Stadt Peking sowie Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien, darunter der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in China, Dr. Michael Schäfer, Dr. Michael Vesper (DSOB), Michael Garvens (Köln Bonn Airport), Gerald Böse (Koelnmesse), Prof. Dr. Walter Tokarski (Rektor der Deutschen Sporthochschule Köln) und zahlreiche Spielerinnen der deutschen Damenhockeynationalmannschaft.

Als Ehrengast konnte OB Fritz Schramma Britta Heidemann, die olympisches Gold im Degenfechten gewonnen hat, begrüßen. Die Kölner Sportlerin, die Schramma kürzlich zur „Botschafterin der Stadt Köln bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking“ ernannt hatte, wurde frenetisch gefeiert – vor allem von den chinesischen Gästen, die Heidemann auf chinesisch begrüßte.

Schramma betonte in seiner Rede, kein anderes Ereignis überschreite derart die Ländergrenzen und vereine verschiedene Kulturen zu einer großen Familie wie die Olympischen Spiele: „Der Sport verbindet unsere Länder und Städte. Doch nicht nur er. Peking und Köln arbeiten in vielen Bereichen eng zusammen. Vor allem sind es auch die wirtschaftlichen Kontakte, die uns einander näher bringen. Und gerade diese möchten wir auch noch weiter ausbauen.“

Mit der Medaille der Deutschen Sporthochschule Köln hat Professor Walter Tokarski am heutigen Abend seinen Pekinger Amtskollegen Professor Tian Maijiu von der Beijing Sports University ausgezeichnet. Die Beijing Sports University ist seit 1978 Partner-Hochschule der Deutschen Sporthochschule Köln. Professor Tian hat als erster chinesischer Sportwissenschaftler Deutschland besucht und in Köln promoviert. Er erhielt die Auszeichnung für seine großen Leistungen im Bereich der Sportwissenschaften in China sowie für die Pflege der chinesisch-deutschen Zusammenarbeit. Tian Maijiu unterstrich seine besondere Verbundenheit mit Köln: „Diese Stadt ist meine zweite Heimat geworden, ich habe dort eine gute Lehre genossen und enge Freunde gefunden.“

Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt der Kölner Band „The Smu“, die mit ihrem Olympia-Hit „Beijing“ für frenetische Stimmung sorgte. 

Die Kölner Delegation unter Leitung von Schramma hält sich bereits seit dem 9. August in China auf. Schwerpunkte der Reise sind Gespräche zur Intensivierung der städtepartnerschaftlichen Verbindung zu Peking, der Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen, verstärkte Zusammenarbeit im Universitäts- und Wissenschaftsbereich sowie der sportliche Kontakt bei den Olympischen Spielen.

Köln ist das drittgrößte China-Zentrum in Deutschland. Zu dieser erfolgreichen Entwicklung hat maßgeblich die China-Offensive der Stadt beigetragen, die Oberbürgermeister Fritz Schramma im April 2005 gestartet hatte. Ziel der Initiative ist es, Kölns Stellung als Europa-Brückenkopf für die chinesische Wirtschaft auszubauen. Aktuell sind 170 chinesische Wirtschafts- und Handelsunternehmen in Köln ansässig. Ziel ist es, im Olympia-Jahr die 188. Ansiedlung zu erreichen – die „8“ ist die chinesische Glückszahl.

Icon/Fotos: Stadt Köln

(Redaktion)


 


 

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