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Erfolgsfaktor Flexibilität

Führungskräfte werden mobiler - Trend zu flachen Hierarchien

Die Mobilitätsbereitschaft als Zeichen von Flexibilität ist eine zentrale Anforderung, die von Führungskräften aller Branchen abverlangt wird. Zu diesem Fazit kommt der Fach- und Führungskräfte-Anbieter, Deutsche Industrie Service AG, in einer heute, Montag, präsentierten Studie, bei der europaweit über 10.000 Führungskräfte aus den Bereichen Industrie, Finance sowie Office & Management befragt wurden.

"Flexibilität und die damit verbundenen Erwartungen sind nicht neu, sondern seit Jahren ein globaler Trend. Vielmehr liegt der aktuelle Fokus auf Social Skills und modernen Führungsstrategien", so Franz Gober, Geschäftsführer DIS AG Österreich, im Gespräch mit pressetext.

Im Detail kommt die Erhebung zu dem Ergebnis, dass 58,3 Prozent der befragten Spezialisten und Manager bereit wären, für eine interessante Position umzuziehen. Die Bereitschaft lässt sich mit jeweils über 60 Prozent bei Bewerbern aus den Bereichen Controlling , Finanzen, Marketing und Human Resources feststellen. Aber auch Job-Anwärter für Leitungspositionen in der Industrie weisen einen vergleichbaren Prozentsatz auf. "In allen Hierarchieebenen muss effizient , flexibel aber auch zeitgleich teamorientiert und eigenständig gearbeitet werden. Das heißt für Führungskräfte, im Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Delegation trotzdem die Zügel in der Hand zu behalten", weiß Gober.

Neben der Flexibilität in Bezug auf den Wechsel des räumlichen Lebensmittelpunktes wird vielen Managern auch beim täglichen Weg zur Arbeit eine hohe Mobilitätsbereitschaft abverlangt. So würden 40 Prozent der Befragten pro Tag zwischen 50 und 150 Kilometer, weitere 42 Prozent immerhin noch zwischen 25 und 50 Kilometer zurücklegen, um ihre Arbeitsstätte zu erreichen. "Diese Ergebnisse zeigen, dass auch die verbesserte Situation am Arbeitsmarkt nicht zu einer Einstellungsänderung geführt hat", unterstreicht DIS-AG-Deutschland-Vorstandsvorsitzender Andreas Dinges in einer Aussendung.

Laut Gober seien dies wesentliche Kriterien, die für oder gegen Führungskräfte im Umfeld einer sich wandelnden Arbeitswelt sprechen. "Auch sollte darauf verwiesen werden, dass sich alte Hierarchiestrukturen mittlerweile aufgeweicht haben und durch flachere Konzepte ersetzt wurden. Das hängt unmittelbar mit einer Dezentralisierung der Verantwortungen zusammen", erläutert Gober auf Nachfrage von pressetext. Die Studie verdeutlicht auch, dass die befragten deutschen Bewerber eine deutliche Präferenz für kleine und mittelständische Unternehmen besitzen. So möchten 42,8 Prozent am liebsten in einem mittelständischen, weitere 23,7 Prozent in einem kleinen Betrieb arbeiten. Nur ein mageres Drittel (33,4 Prozent) zieht es hingegen in Großunternehmen .

(pte)


 


 

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