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  • 18.04.2006,
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  • Köln

GDV: Eigenes Modell zur Riester-Förderung vorgelegt

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat ein eigenes Modell zur Integration selbstgenutzter Immobilien in die Riester-Förderung vorgelegt.

GDV-Pressesprecher Peter Schwark: „Mit unserem ,Entnahmemodell 60plus’ wollen wir erreichen, dass sich künftig der Abschluss einer Riester-Rente und der verbreitete Wunsch nach Erwerb selbstgenutzten Wohneigentums besser vereinbaren lassen.“

Die Versicherungswirtschaft schlägt vor, die bereits heute ab dem 60. Lebensjahr gegebene Möglichkeit einer 30prozentigen Entnahme des in einer Riester-Rente angesparten Kapitals auf bis zu 100 Prozent für die Schlusstilgung von Hypotheken auszudehnen. Schwark stellte heraus, dass das GDV-Modell schnell und unbürokratisch umzusetzen sei. Von den erweiterten Entnahmemöglichkeiten könnten auch die 5,6 Millionen Bürger profitieren, die bereits bei Banken und Versicherungen Riester-Verträge abgeschlossen haben. Das „Entnahmemodell 60plus“ sei mit dem erst Anfang 2005 eingeläuteten steuersystematischen Paradigmenwechsel zur nachgelagerten Besteuerung ohne Weiteres vereinbar. Alle anderen Ansätze, die z. B. für eine etwas verringerte Riester-Förderung einen vollständigen Verzicht auf die nachgelagerte Besteuerung vorsehen, privilegieren nach Auffassung von Schwark ohne Grund die Immobilienförderung gegenüber den auf steuerpflichtige Geldleistungen zielenden Riester-Verträgen.

Weitere Infos: www.gdv.de

(ES)


 


 

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