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Ärzte in NRW starten in die vierte Streikwoche

(ddp-nrw). Auch in Nordrhein-Westfalen hat am Montag die vierte Woche des unbefristeten Ärztestreiks an kommunalen Kliniken begonnen. Der Arbeitskampf werde fortgesetzt, obwohl das Bundesstreikkomitee der Medizinergewerkschaft Marburger Bund am Montag die Wiederaufnahme der Verhandlungen mit den Arbeitgebern beschlossen habe, sagte der nordrhein-westfälische Landes- und Bundesvorsitzende Rudolf Henke am Montag in Berlin.

 «Solange aber kein vertretbarer Kompromiss auf dem Tisch liegt, werden die Ärztestreiks an den kommunalen Krankenhäusern fortgesetzt», fügte Rudolf Henke hinzu.

Nach wie vor sind nach Angaben des Marburger Bundes landesweit mehr als 40 der landesweit 65 öffentlichen Krankenhäuser von dem Arbeitskampf betroffen. Mehrere Tausend Ärzte beteiligten sich an den Arbeitsniederlegungen.

Die Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 55 000 Ärzte an kommunalen Kliniken waren Anfang April in der fünften Runde gescheitert. Daraufhin rief der Marburger Bund zu unbefristeten Streiks auf. Die Ärztegewerkschaft forderte fünf Prozent mehr Gehalt und eine bessere Bezahlung der Bereitschaftsdienste. Die Arbeitgeber hatten ein Gehaltsplus von 2,9 Prozent und eine höhere Vergütung für Bereitschaftsdienste vorgeschlagen.

(ddp-Korrespondent Ulrich Breitbach)


 


 

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