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Betrugsvorwürfe: Strafanzeige gegen GEMA-Mitarbeiter

Die Verwertungsgesellschaft GEMA wirft zwei Mitarbeitern sowie zehn GEMA-Mitgliedern vor, Geld für fingierte Veranstaltungen kassiert zu haben. Die GEMA hat Strafanzeige wegen Betrug erstattet.

Zwei Berliner Mitarbeiter der GEMA sollen zusammen mit Konzertveranstaltern Live-Musik-Veranstaltungen vorgetäuscht und dafür Geld von der GEMA kassiert haben. Dies gab Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA, heute auf einer Pressekonferenz (http://blog.gema.de/blog/beitrag/gema-stellt-strafanzeige-wegen-verdachts-auf-betrug/ ) der GEMA bekannt. Den Mitarbeitern wurde fristlos gekündigt. Die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt. Dabei soll es zu erheblichem finanziellen Schaden gekommen sein, zu dessen Umfang aber noch keine Angaben gemacht wurden.

Möglicherweise wurden falsche Programmabgaben für Live-Musik-Aufführungen, welche die GEMA als Grundlage für die Berechnung der Tantiemen zu Gunsten der Urheber nutzt, getätigt. Dadurch sollen bestimmte Mitglieder der GEMA unberechtigter Weise Zahlungen erhalten haben.

Quelle: Pressekonferenz der GEMA http://blog.gema.de/blog/beitrag/gema-stellt-strafanzeige-wegen-verdachts-auf-betrug/

(Christian Solmecke)


 


 

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