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General Motors hat mehrere Interessenten für Opel gefunden

(ddp-hes). Der ums Überleben kämpfenden US-Autohersteller General Motors (GM) hat nach eigenen Angaben mehrere potenzielle Käufer für seine angeschlagene deutsche Tochter Opel. Der neue Vorstandsvorsitzende Fritz Henderson am Freitag in Detroit, sowohl für Opel als auch für die zur Disposition stehende Marke Hummer hätten sich Interessenten gemeldet.

Die Zeitung «Die Welt» berichtete online unter Berufung auf Aussagen Hendersons, für Opel gebe es mehr als ein halbes Dutzend potenzieller Käufer. GM habe Verbindung mit möglichen Investoren aufgenommen, zu denen Finanzinvestoren und Unternehmen aus der Autobranche gehörten.

Indessen läuft GM im Kampf gegen die Insolvenz die Zeit davon. Henderson sagte, in den vergangenen Wochen sei es wahrscheinlicher geworden, dass GM Gläubigerschutz anmelden müsse. Zwar wolle man nach wie vor den Gang in die Insolvenz vermeiden, doch ticke die Uhr. Das Unternehmen benötige in naher Zukunft rund fünf Milliarden Dollar zusätzliche Hilfsmittel, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. Eine Entscheidung über eine kurzfristige Überbrückungshilfe stehe noch aus.

GM steht faktisch unter der Aufsicht der US-Regierung, nachdem diese dem Automobilhersteller im Dezember für 13,4 Milliarden Dollar Übergangskredite gewährt hatte. Im vergangenen Monat hatte GM die Regierung um weiteres Geld gebeten. Den dafür erforderlichen Sanierungsplan wies US-Präsident Barack Obama allerdings als unzureichend zurück. Jetzt hat GM bis zum 1. Juni Zeit, einen neuen Plan vorzulegen.

ddp/roy

(ddp)


 


 

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