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"Generation Praktikum": Gesetzliche Regelungen für Praktika gefordert

Die Führungskräfte der Chemie (VAA) wenden sich dagegen, dass immer häufiger hoch qualifizierte Absolventen von Universitäten und Fachhochschulen als flexible Arbeitsreserve in Praktika verschlissen werden.

"Kurzsichtig werden Personalkosten eingespart; Berufseinsteiger "hoppen" notgedrungen von Praktikum zu Praktikum und leben von der Hand in den Mund", so die VAA. Faire Bedingungen für den Berufseinstieg seien heutzutage im beruflichen Alltag des Führungskräftenachwuchs nicht gewährleistet.

"Diese erzwungene Unstetigkeit" habe für die Gesellschaft auf Dauer einen hohen Preis: Die hohe Anfangsmotivation, Kreativität und Innovationskraft seien rasch verbraucht und weiche Zynismus. "Es fehlen Zeit und Gelegenheit, stabile Partnerschaften aufzubauen und Familien zu gründen. An einer Generation Praktikum kann die deutsche Gesellschaft auch unter familienpolitischen Gesichtspunkten kein Interesse haben."

Der VAA begrüße es daher, wenn sich in Kürze der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages mit einer Petition gegen den grassierenden Gebrauch von Praktika befasse, um Missbräuche durch eine Einschränkung des Gestaltungsspielraums der Arbeitgeber einzudämmen. Das Praktikumsverhältnis sollte klar geregelt werden. Grundlage müsse anders als bislang in § 26 Berufsbildungsgesetz (BBiG) eine positive Gesetzesdefinition sein. Praktika, die sich in der gewählten Ausbildungsrichtung an eine abgeschlossene Hochschulausbildung anschließen, sollten, laut VAA, der Zahl und der Höchstdauer nach eingeschränkt werden.

(k.olbrisch)


 


 

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