Sie sind hier: Startseite Köln-Bonn Aktuell News
Weitere Artikel
Außenhandel

IW sieht Geschäfte mit Schwellenländern als Wachstumsmotor

(ddp.djn). Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) sieht die Geschäfte mit Schwellenländern als Wachstumsmotor für die deutsche Konjunktur. Ihr Anteil am Export habe sich zwischen den Jahren 2000 und 2007 von 18 auf 25 Prozent erhöht und werde weiter zunehmen, sagte IW-Direktor Michael Hüther am Montag in Berlin. Dafür sorge schon die fortschreitende Industrialisierung von Ländern wie Polen, China, Russland, Tschechien, Ungarn und der Türkei.

Hüther sagte weiter, China, Russland und Polen leisteten als Absatzmärkte für deutsche Exporte inzwischen ähnlich hohe Wachstumsbeiträge wie die etablierten Industrieländern Frankreich und Niederlande, nämlich jeweils rund sechs Prozent. Große Bedeutung habe dabei die Ausfuhr von Investitionsgütern. Umso wichtiger sei es, dass die Außenwirtschaftspolitik die deutsche Exportentwicklung nicht weiter bremse, sondern möglichst fördere. Problematisch sei, dass angesichts der steigenden Arbeitslosigkeit schärferer Protektionismus drohe. Ziel müsse aber sein, Handelsbarrieren weltweit abzubauen. Wichtig sei auch ein verlässlicher Zugang zu Ressourcen im Bereich der Nichteisenmetalle.

(ddp)


 


 

Export
China
Russland
Polen
Schwellenländern
Geschäfte
Außenhandel
IW
Institut der deutschen Wirtschaft

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Export" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: