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Gesellschaftliches Engagement

„Gute Geschäfte“ entstehen beim Marktplatz für Unternehmen und Gemeinnützige

Wie passen „Gute Geschäfte“ und gesellschaftliches Engagement zusammen? Als Symbiose aus Beidem hat sich der Kölner Marktplatz „Gute Geschäfte“ etabliert, eine Kontaktbörse mit Win-win-Situation für die teilnehmenden Unternehmen und die gemeinnützigen Organisationen. Geld ist dabei tabu – Engagement ist gefragt!

Der Kölner Marktplatz „Gute Geschäfte“ (http://www.gute-geschaefte-koeln.de) findet einmal im Jahr statt, der letzte am 18. November 2014 im Forum der Volkshochschule im Rautenstrauch-Joest-Museum. Hier kommen Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen zusammen und können im persönlichen Gespräch Kontakte knüpfen und gemeinsame Vereinbarungen aushandeln. Ob Bewerbungstraining für Jugendliche, Renovierungsarbeiten im Kindergarten, Beratung von Migrantinnen und Migranten, ein neues Logo für den Umweltverein oder Bürostühle für das Jugendzentrum – die Beispiele für Kooperationen sind vielfältig. Von 2007 bis heute haben bereits 264 engagierte Unternehmen mit 301 gemeinnützigen Organisationen 416 Vereinbarungen getroffen. „Eine erfreuliche Bilanz, auf die wir sehr stolz sind“, kommentiert Corinna Goos von der Kölner Freiwilligen Agentur (http://www.koeln-freiwillig.de), die den Marktplatz koordiniert. Finanziert und organisiert wird der Marktplatz von einem Veranstalterkreis, der sich zusammensetzt aus Unternehmen (AWB Köln, Generali Zukunftsfonds, Greif & Contzen Immobilien, KPMG, RWE und der Bank für Sozialwirtschaft), gemeinnützigen Organisationen (Kölner Freiwilligen Agentur, VHS, Der Paritätische Köln, ZAK -Zirkus- und Artistikzentrum Köln, Wirtschaftsjunioren Köln), der Stadt Köln und der Industrie- und Handelskammer zu Köln.

Orientierung bieten vier Handelsecken

Auf dem Kölner Marktplatz „Gute Geschäfte“ gibt es zur besseren Orientierung vier Handelsecken: „Know-how“, „Helfende Hände“, „Sachspenden“ und „Veranstaltungen“. „Erfahrene Makler aus dem Veranstalterkreis sind bei der Partnersuche behilflich und stehen für Fragen bereit“, erklärt Corinna Goos. Damit sich Vereinbarungen, die per Handschlag getroffen wurden, nicht in Schall und Rauch auflösen, werden sie schriftlich besiegelt. „Und das Schöne ist“, fügt Corinna Goos hinzu, „dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach den schriftlich fixierten Kooperationen beim anschließenden Imbiss vielfach die Gelegenheit nutzen, um mit anderen Aktiven ins Gespräch zu kommen. Durch das Netzwerken können wieder neue gute Geschäfte entstehen.“

Umsetzungsphase in vollem Gange

„Verschiedene Kooperationen, die auf dem letzten Marktplatz geschlossenen wurden, sind bereits umgesetzt oder werden in den kommenden Wochen verwirklicht“, freut sich Corinna Goos und nennt einige Beispiele: „Im Bereich ‘Know-How‘ berät die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG den mittendrin e.V., einen Verein, der sich für die Inklusion von Menschen mit Behinderung einsetzt, zu deren Buchführung . Im Segment ‘Helfende Hände‘ baut Johnson Controls eine Schaukelanlage für das Bethanien Kinderdorf oder RWE Deutschland hilft dem Paul Schwellenbach Haus bei Renovierungsarbeiten. Im Rahmen der ‘Sachspenden‘ stellt Ford dem Deutsch-Spanischen Kulturkreis Antonio Machado kostenlos tageweise einen Transporter zur Verfügung und die Bank für Sozialwirtschaft spendet dem Verein Neues Wohnen im Alter e.V. Computerbildschirme und PC-Mäuse. Und bei den ‘Veranstaltungen‘ stellt das Seniorenhaus Residenz am Dom dem Christlicher Verein Junger Menschen Köln e. V. kostenlos einen Raum für eine Veranstaltung zur Verfügung.“

Nächster Kölner Marktplatz: 25. November 2015

Nach dem Marktplatz ist vor dem Marktplatz. Wie jedes Jahr im Frühjahr hat sich der Veranstalterkreis neu konstituiert. Derzeit ist die Gruppe aus 12 Mitgliedern bereits damit beschäftigt, die nächste Veranstaltung am 25. November 2015 zu planen und vorzubereiten. Die Teilnahme ist für Gemeinnützige und Unternehmen kostenfrei. „Allerdings handelt es sich nicht um eine öffentliche Veranstaltung“, betont Corinna Goos. Daher sei eine schriftliche Anmeldung erforderlich. Vorkenntnisse braucht keiner, denn der Veranstalterkreis organisiert im Vorfeld Informationsgespräche und Workshops, damit auf dem Börsenparkett am 25. November klar strukturiert verhandelt werden kann.

Meldungen für den Kölner Marktplatz in diesem Jahr werden gerne unter Telefon 0221 – 88 82 78-21 oder [email protected] entgegengenommen.


(Redaktion / Astrid Waligura)


 


 

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