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Gefährliche Spirituosen aus Tschechien

Der giftige und mit Methanol versetze Alkohol aus Tschechien hat bereits 20 Menschen das Leben gekostet. Polen untersagt jetzt die Einfuhr des Alkohols aus Tschechien und auch das Bundesland Sachsen warnt vor gefährlichen Folgen.

Das Gesundheitsamt in Warschau hat dem Alkohol-Import jetzt einen Riegel vorgeschoben. Bereits zu viele Todesfälle haben auf die Gefahr des Methanol-Alkohols hingewiesen. Für Sachen gilt jedoch noch kein Einfuhrverbot, bestätigen die Bundespolizeidirektion in Pirna und das Gesundheitsministerium in Dresden. Allerdings könnte die Einfuhr des giftigen Alkohols nicht ausgeschlossen werden.

Verkaufsverbot erteilt

Ralph Schreiber gibt als Sprecher des Gesundheitsministeriums an, dass Tschechien bereits den Verkauf jeglichen Alkohols an Straßenständen und bei ähnlichen Händlern verboten habe. In der Regel seien die Verunreinigungen hier aufgetreten und nicht mit den Spirituosen aus seriösen Geschäften. Ist der Alkohol mit Methanol versetzt, kann dies zu Erblindung oder gar zum Tod führen. Das Gesundheitsministerium warnt aus diesem Grund, keinen Alkohol ohne Etikett oder Herkunftsnachweis in der Tschechei zu kaufen.

Neben den 20 Todesfällen gab es mehrere Verletzte in der Tschechei, die mit derart gepanschtem Alkohol in Verbindung gekommen sind. Die Polizei fahndet jetzt nach dem Ursprung des giftigen Gemischs und kontrolliert landesweit über 10.000 Geschäfte. Alle Getränke mit mehr als 20 Prozent Alkohol unterliegen bereits einem Verkaufsverbot im Handel sowie in gastronomischen Einrichtungen.

(Florian Weis)


 


 

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