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Golfführer

Golfer-Paradies Köln / Bonn

Die Region Köln ist ein grünes Paradies für Golfer. Nicht weniger als 37 Plätze für den faszinierenden Sport mit den kleinen weißen Bällen kann man im „Speckgürtel“ der Domstadt bespielen. Der Bachem-Verlag stellt im ersten „Golfführer“ für die Region alle Plätze ausführlich vor, gibt sogar ein Ranking nach verschiedenen Kriterien.

Vom Aachener Golfclub von 1927 bis zur Burg Zievel in Mechernich-Satzvey hat Autor Hubertus Oelmann, früher Beigeordneter der Stadt Köln, alle Fairways sowie die anderen Clubanlagen und Restaurants ausführlich begutachtet. Auf jeweils fünf Seiten beschreibt er die Lage der Clubs und den Weg zu den jeweiligen „Paradiesen mit 18 Löchern“. Wichtige Daten wie Kosten für Greenfees, Länge der Bahnen, Handicap-Anforderungen für Gastspieler zählt er informativ auf. Dazu Tipps für die Stunden am 19. Loch, dem Restaurant mit Preisbeispielen.

Mit sehr viel Sorgfalt und Liebe zum Detail schildert er die sportlichen und landschaftlichen Besonderheiten der Anlagen und bewertet bei jedem Club Anlage / Design, Pflege und Ausstattung, Landschaftserlebnis, Übungsanlagen sowie Clubhaus und Gastronomie.

Die besten Clubs der Region sind nach Oelmanns Kriterien der Lärchenhof in Pulheim und der Golf - und Landclub Bad Neuenahr – Ahrweiler. Beide zieren neun von zehn möglichen Golfbällen, den neuen Qualitäts-Kennzeichen. Besondere Features schmückt der Autor zusätzlich mit „Smileys“. Sie hat er verteilt für Bad Godesberg-Wachtberg (für den schönen Wald), Hillesheim (für das schönste Landschaftserlebnis, eine „Eifelsymphonie in Golf“) und Köln-Roggendorf (bestes Preis-Leistungsverhältnis, Greenfee nur 28 Euro). Schloss Georgshausen lobt er als den „aufregendsten“ Platz, Overath-Lüderich als außergewöhnliche Anlage in einer ehemaligen Erzgrube. In Eschweiler-Kambach freut sich der Tester über die super-schnellen Grüns, Hennef bekam einen Smiley für viel Abwechslung und freundlichen Charme.

Michelin-Stern für Loch 19

Interessante Kategorien für die Wahl der Plätze sind auch die Kapitel über die längsten Plätze für Herren (Wildenrath 6.181 m) und Damen (Schloss Miel, 5.397 m). Besonders schöne Landschaft konnte Olemann genießen in Bad Neuenahr und Hillesheim. Über die Pflege freute er sich besonders am Lärchenhof und in Refrath. Die besten Golfschulen fand er in Bergheimer Club Am alten Fliess und auf Burg Konradsheim. Die beste Gastronomie gibt es demnach im Lärchenhof (1 Michelin Stern, aber auch eine exzellente Currywurst mit Pommes frites und Salat für (nur) 8 Euro) und Bad Neuenahr.

Für begeisterte Spieler, die gerne neben den eigenen Fairways auch fremde testen, ist der „Golfführer“ ein exzellenter Tipp-Geber. Wer mit diesem Sport beginnen möchte, findet in dem Buch zahlreiche hilfreiche Angaben. Das beginnt bei Adressen von Übungsanlagen und kleineren Anlagen, die leichter zugänglich sind als die Clubs. Die wichtigsten Regeln für das Spiel wie das Verhalten auf der Rund (Golf-Etikette) werden erklärt und im Kapitel „Golf ABC“ übersetzt der Autor die vielen Fachbegriffe, mit denen sich der Golfer vom Rabbit (Kaninchen) oder Anfänger unterscheidet.

Hubertus Oelmann ist Dipl. Ingenieur im Ruhestand, Mitglied im Marienburger Golfclub in Köln und „Bogeyspieler“ mit Handicap 18.

Der Golfführer für Köln, Bonn um Umgebung, Bachem Verlag Köln, 240 Seiten mit vielen Fotos der Clubanlagen und schönsten Fairways, Greens, Roughs und Bunker.

(Ulrich Gross)


 


 

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