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Griechenland

EU-Währungskommissar fordert von Athen «zusätzliche Einsparungen»

(ddp.djn). EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Olli Rehn hat von Griechenland «so schnell wie möglich» zusätzliche Einsparungen gefordert. Er wolle die griechische Regierung «ermuntern», in den kommenden Tagen weitere Schritte zu prüfen, sagte Rehn am Montag nach Gesprächen in Athen. Dazu zähle eine Kürzung der Gehälter im öffentlichen Dienst.

Die Regierung müsse sich auf «dauerhafte» Einsparungen konzentrieren, fügte der Finne hinzu. Der wahre Test für Griechenland sei die Umsetzung der Sparpläne. Rehn bekräftigte, dass die Union dem überschuldeten Land beistehen werde. Die EU sei zu einer koordinierten Hilfe bereit. Zudem wiederholte er, dass Athen die EU nicht um Finanzhilfe gebeten habe.

Griechenland hat ein Defizit von 12,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts und soll es nach einem Beschluss der EU-Länder allein in diesem Jahr auf 8,7 Prozent senken. Die EU-Kommission, die Europäische Zentralbank und der Internationale Währungsfonds ( IWF ) überwachen die Fortschritte bei den Sparbemühungen der Regierung in Athen. Sollten sie die Sparpläne für nicht ausreichend erachten, könnten die EU-Finanzminister bei ihrem Treffen am 16. März eine Verschärfung des Sparkurses verlangen.

(ddp)


 


 

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