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Arbeitgeber-Chef Hundt warnt vor Rot-Rot-Grün in NRW

(ddp-nrw). Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat die SPD vor der Bildung einer rot-rot-grünen Landesregierung in Nordrhein-Westfalen gewarnt. «Das Industrieland Nordrhein-Westfalen braucht eine stabile und uneingeschränkt handlungsfähige Regierung», sagte Hundt der in Düsseldorf erscheinenden «Rheinischen Post» (Mittwochausgabe). Das setze voraus, «dass die Linke keinen Einfluss auf die Regierungspolitik hat».

NRW könne es sich nicht leisten, dass seine Landesregierung keine tragfähige Mehrheit im Parlament habe «oder gar von Radikalen abhängig ist», so Hundt weiter. Er appellierte daher an die Parteien, eine stabile Regierung zu bilden.

Derzeit zeichnet sich nicht ab, aus welchen Parteien sich die künftige Regierung zusammensetzt. Möglich sind neben Rot-Rot-Grün eine sogenannte Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP oder eine Große Koalition.

CDU und SPD verfügen im neugewählten Landtag jeweils über 67 Sitze. Die Grünen kommen auf 23, die FDP auf 13 und die Linken auf 11 Sitze.

Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis entfielen auf die CDU 34,6 Prozent (2005: 44,8 Prozent), auf die SPD 34,5 Prozent (37,1 Prozent), auf die Grünen 12,1 Prozent (6,2 Prozent), auf die FDP 6,7 Prozent (6,2 Prozent) und auf die Linken 5,6 Prozent (3,1 Prozent WASG und Linke zusammen) der Stimmen.

(ddp-Korrespondent Ulrich Breitbach)


 


 

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