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Häufige Fehler beim Ausspruch von Abmahnungen

VI. Abmahnung „verbraucht“ Kündigungsrecht

Hat der Arbeitgeber ein Fehlverhalten oder einen bestimmten Sachverhalt mit einer Abmahnung gerügt, kann wegen des abgemahnten Sachverhalts nicht mehr wirksam gekündigt werden. Dieses Recht besteht vielmehr nur im Wiederholungsfall oder a-ber dann, wenn weitere kündigungsrechtlich erhebliche Umstände eintreten oder nachträglich bekannt werden.

Hinweis für die Praxis:

Wird dem Arbeitnehmer ein erhebliches Fehlverhalten vorgeworfen, muss der Arbeitgeber abschließend entscheiden, ob er abmahnen oder (fristlos) kündigen möchte. Hat er sich für die Alternative der Abmahnung entschieden, scheidet ein Kündigungsrecht von vornherein aus. Der Ausspruch einer Kündigung ist dann grundsätzlich nur im Wiederholungsfall möglich.

Zum Autor: Rechtsanwalt Dr. Nicolai Besgen ist Partner der Sozietät MEYER-KÖRING v. DANWITZ PRIVAT. Er ist als Fachanwalt für Arbeitsrecht in Bonn tätig. Herr Dr. Besgen ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zum Arbeitsrecht und bietet auf diesem Gebiet auch Seminare an. Weitere Informationen unter www.besgen.de oder 0228/72636-40.

Autor: Dr. Nicolai Besgen ___________________________ Kanzlei MEYER-KÖRING v.DANWITZ PRIVAT Rechtsanwälte & Steuerberater Oxfordstr. 21 53111 Bonn

Tel: 0228 / 72636-40 Fax: 0228 / 72636-55

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Internet: www.mkvdp.de

(Dr. Nicolai Besgen)


 


 

Nicolai Besgen
Kündigungsrecht
Kündigungsandrohung

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