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Tagesmeldungen 17.02.2011

Das Handy wird auch Portemonnaie +++ Zubehör macht Daimler reich +++ Sky umarmt die Telekom

Wichtige Meldungen des 17.02. kurz und knapp zusammengefasst:

Dank NFC zum Handy-Portemonnaie

Schlechte Zeiten für Taschendiebe. Denn unterschiedlichste Branchen arbeiten daran, das Handy zum digitalen Portemonnaie zu erweitern. Mobilfunkbetreiber und Kreditkartenunternehmen, zudem Netzwerkausrüster und Programmierer sehen einen dicken Kuchen, von dem jeder möglichst viel abhaben will.

Die drei Buchstaben NFC sind Auslöser für die Einführung der Handy-Geldbörse. Die stehen nämlich für Near Field Communication. Diese übersetzt Nahfeldkommunikation bewirkt an der Kasse, dass alle für die Finanztransaktion wichtigen Informationen aus dem Handy ausgelesen werden können.

Die führenden Mobiltelefonhersteller werden schon bald Handys anbieten, die mit NFC-Chips ausgerüstet sind. Immerhin wurde die NFC-Technik schon im Jahr 2002 standardisiert. Die gute alte Lederbörse hat damit aber längst nicht ausgedient – da kann man immer noch das Bild seiner Liebsten aufbewahren. Und Taschendiebe müssen halt umlernen.

Da funkeln die Sterne

Man arbeitet nicht bei Mercedes, sondern man schafft beim Daimler, wie der Schwabe so schön sagt. Und was die Stuttgarter in 2010 geschafft haben, ist schon beeindruckend. Bei einem Umsatz von 97,8 Milliarden Euro stehen unterm Strich Gewinne von 7,3 Milliarden Euro. In 2009 waren die Zahlen noch rot gefärbt, bei einem Verlust von 2,6 Milliarden Euro.

Die guten Zahlen beruhen auf mehreren Säulen. In China und den USA gab es gute Absätze, bei den 1,27 Millionen verkauften PKW orderten die Kunden oftmals teure Extras, was den Gewinn empor schnellen ließ. In Verbindung mit einem rigiden Sparkurs und dem Abbau von Personal war die Wende vollzogen.

Daimler-Chef Zetsche will „das erreichte Erfolgsniveau nachhaltig sichern und wo immer möglich weiter steigern“. Das sollte er auch, denn es gibt ja immer noch einen der meckert. In diesem Fall die enttäuschten Anleger, die dafür sorgten, dass die Aktie um 4,3 Prozent nachgab. Und das nur, weil die Gewinnerwartungen fürs vierte Quartal nicht ganz erfüllt wurden. Sorgen haben die Leute…

Sky will Himmel ohne Wolken

Es lebe der Sport. Zumindest für den Bezahlsender Sky ist Sport das Zugpferd, mit dem Kunden gewonnen werden. Allerdings, das Zugpferd allein reicht nicht, denn Sky schreibt seit Jahren rote Zahlen.

Und führt damit die Tradition des Vorgängers Premiere munter fort. Alle Spiele, alle Tore, die besten Kommentatoren und teure Werbebotschafter waren nicht genug, um in die Gewinnzone zu kommen. Stattdessen auch Imageprobleme. Bei der Abonnentenzahl wurde reichlich geschummelt, Karteileichen wurden auf wundersame Weise zum Leben erweckt. Und eine Kündigung bei Sky entpuppte sich oftmals schwieriger als das Ausfüllen der Steuererklärung.

Jetzt soll ausgerechnet der Zusammenschluss mit der Telekom die Umkehr bringen. Die wollen vermehrt mit Wohnungsgesellschaften ins Geschäft kommen und so ganze Häuserzeilen mit ihren Angeboten versorgen. Ein gutes Trittbrett für Sky – allerdings ein Trittbrett bei der Konkurrenz . Denn die Telekom überträgt die Fußball-Bundesliga ebenso live – allerdings über das Internet. „If you can’t beat them, join them.“

(Redaktion)


 


 

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