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Hausverkauf

Kein Werbungskostenabzug nach gescheiterten Verkaufsbemühungen

Fallen Aufwendungen wie Notar- und Gerichtskosten an, weil der Hausbesitzer seine vermietete Immobilie veräußern will, sind diese Aufwendungen nicht als Werbungskosten bei den Mieteinkünften abziehbar. Dies ergibt sich aus einem jetzt vom Bundesfinanzhof veröffentlichten Urteil und gilt auch dann, wenn es – aus welchen Gründen auch immer – nicht zum Verkauf kommt und die Immobilie wie bisher weiter vermietet wird.

Denn als Werbungskosten können nur Posten abgezogen werden, die unmittelbar mit der Vermietung im Zusammenhang stehen. Daran fehlt es, soweit die Aufwendungen durch die Veräußerung des Mietwohnobjekts veranlasst sind.

Die Kosten können auch nicht bei den privaten Spekulationsgeschäften berücksichtigt werden, wenn die Immobilie innerhalb des Zehnjahreszeitraums und damit in der Spekulationsfrist hätte verkauft werden sollen. Denn dann fehlt das hierfür erforderliche Veräußerungsgeschäft, betonten die Richter (Az. IX R 8/12).

(VSRW-Verlag)


 


 

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