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Köln startet Offensive für den BioCampus Cologne

Ute Berg, Wirtschaftsdezernentin in Köln und Geschäftsführerin des BioCampus, hat bei einer Festveranstaltung am 4. Juli die Forschungsergebnisse und Produk- tinnovationen der hier ansässigen Unternehmen gewürdigt und Pläne für eine Öffnung des BioCampus Cologne auch für andere Branchen skizziert. „Wir wollen den BioCampus zu einem renommierten Hightech-Standort weiterentwickeln, zu einem Innovationsmotor für Köln und die gesamte Region“, so Frau Berg.

Mit der Veranstaltung „Zukunft durch Innovation“, die zugleich Auftakt für eine Reihe weiterer Events ist, wendet sich der BioCampus Cologne an die Öffentlichkeit. „Wir möchten deutlich machen, dass die Produkte, die hier entwickelt werden, gesellschaftliche Bedeutung haben. Das ist schon deshalb so wichtig, weil wir wissen, dass Innovationen nur dann Akzeptanz finden, wenn sie sich konsequent an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten“, so Ute Berg .

Momentan sind am BioCampus Cologne etliche erfolgreiche Unternehmen vor allem aus dem Bereich Biotech ansässig.
„Wir haben aber noch Raum für weitere. Und wir wollen das Unternehmensspektrum erweitern. Außerdem wollen wir auch den BioCampus selbst noch attraktiver, noch zukunftsfähiger, noch effizienter gestalten“, erklärte Frau Berg. Auch andere Unternehmen der Hightech-Branche seien willkommen. Wie z.B. enbreeze, ein 2011 gegründetes Unternehmen, das innovative Kleinwindanlagen entwickelt und im Jahr 2012 an den BioCampus Cologne gezogen ist.

Ziel sei es, am Campus eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Unternehmer und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen austauschen, neue Ideen entwickeln, gemeinsam nach innovativen Lösungen suchen und sich miteinander vernetzen.
Der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar ging in seinem Eröffnungsvortrag der Frage nach, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit Innovationen erfolgreich sind. Eine Innovation, so Yogeshwar, sei mehr als nur eine Erfindung. Und: Innovationen fielen nicht vom Himmel. Innovativ sei, wer ver- schiedene Technologien miteinander vernetzen könne, einen langen Atem und die Fantasie besitze, über den Tellerrand hinauszudenken.

Das anschließende Expertengespräch vertiefte und konkretisierte die von Yogeshwar angesprochenen Punkte. Auf dem Podium diskutierten Rainer Christine (Geschäftsführer Science to Market Venture Capital GmbH), Dr. Bernward Garthoff (Landesclustermanager BIO.NRW,), Prof. Dr. Helga Rübsamen-Schaeff (Geschäftsführerin AiCuris GmbH & Co KG), Dr. Siegfried Bialojan (GSA Biotech Leader Ernst & Young GmbH), und Dr. Jörg Vollmer (Geschäftsführer Nexigen GmbH). Andreas Mietzsch (BIOCOM AG) moderierte die Runde.

(Redaktion)


 


 

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