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Hilfe bei Allergien, Unverträglichkeiten und Intoleranzen!

Praktische Empfehlungen bei Nahrungsmittelallergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten von Business-On.de Ernährungsexperte Sven-David Müller-Nothmann.

Grundsätzlich sind Allergien, Unverträglichkeiten und Intoleranzen sowie Abneigungen gegen Lebensmittel voneinander zu unterscheiden, wenn die diätetische Therapie wirksam sein soll. Zudem gibt es verschiedene Allergietypen, wobei die meisten Nahrungsmittelallergien dem Sofort-Typ zugehörig sind. Diese sind IgE-vermittelt. Pseudoallergische Reaktionen gegenüber Lebensmittelinhaltsstoffen und/oder Lebensmittelzusatzstoffen sind selten. Nahrungsmittelallergien sind ebenfalls relativ selten. Viel häufiger sind Pollenallergien.

Gefahr der Mangelernährung ist hoch

Lebensmittel, genauer die darin enthaltenen Proteine, die häufiger zu allergischen Reaktionen führen, sind Fisch und andere Meeresfrüchte, Hühnereier, Milch, Nüsse, Soja sowie bestimmte Gemüsesorten und Kräuter. Zudem gibt es Kreuzallergien, die auch Lebensmittel(inhaltsstoffe) betreffen können. Bekannt ist die Sellerie-Karotten-Beifuss-Allergie. Die Ernährungstherapie einer Allergie besteht in der Karenz des Lebensmittels. Das kann zu Mangelernährung führen, wenn nicht diätetische Maßnahmen, eine ausgeklügelte Diätberatung durch Diätassistenten sowie gegebenenfalls die Substitution von bestimmten Mikronährstoffen erfolgen. Allergiker müssen die Karenz aber nicht in jedem Falle lebenslänglich durchhalten. Eine Provokationsdiät darf nur unter ärztlicher Aufsicht geschehen, da die Aufnahme des Allergens zu einem lebensgefährlichen anaphylaktischen Schock führen kann. In vielen Fällen ist eine Eliminations- und Provokationsdiät der Schlüssel zum diagnostischen Erfolg, denn andere Tests können falsch-positive und falsch-negative Ergebnisse erbringen.

Im Gegensatz zu Pseudoallergien sind klassische Allergien nicht dosisabhängig. Besonders häufig ist eine pseudoallergische Reaktion gegen den gelben Farbstoff Tartrazin (E 102). Neurodermitis ist keine allergische Erkrankung, aber diese Krankheit geht häufig mit Nahrungsmittelallergien, Pseudoallergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten einher. Der Aufbau einer gesundheitsförderlichen Darmflora durch Probiotika zeigt bei Neurodermitis oft erstaunliche Erfolge. Eine Studie mit Brottrunk zeigte, dass die typischen Neurodermitis-Beschwerden wie Jucken und Hautreizungen deutlich zurückgingen. Empfehlenswert ist der täglicher Konsum von 2 Gläsern Brottunk und die Einnahme von entzündungshemmendem Zink in Form des herausragend bioverfügbaren Zinkhistidin sowie Oligofruktose. Dieser Ballaststoff dient den probiotischen Bakterien des Brottrunks als Substrat und fördert ihren neurodermitis-lindernden Effekt.

 


 

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