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  • 21.05.2010, 13:01 Uhr
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Kapitaleigner

Die Hinduja Group kauft Kapitaleigner von Merck Finck & Co

Die belgische KBC Group hat mit der Hinduja Group eine Einigung über den Verkauf ihrer spezialisierten Private-Banking-Niederlassung KBL European Private Bankers (KBL epb) erzielt. Es handelt sich um einen Gesamtbetrag von 1,350 Mrd. EUR. KBL epb ist mit örtlichen Banken an 55 Standorten in zehn europäischen Ländern eine der größten Private-Banking-Gruppen Europas.

Die KBL ist Kapitaleigner von Merck Finck & Co, Privatbankiers. An mehr als 20 Standorten in Deutschland betreut Merck Finck & Co vermögende Privatkunden. Das Geschäft wird geleitet von den persönlich haftenden Gesellschaftern Alexander Mettenheimer, Michael Krume und Georg Freiherr von Boeselager.

Zugang zu wachsenden Märkten

Die Hinduja Group ist ein internationaler Mischkonzern, der seit 1914 im Bankwesen aktiv ist und in der Branche mit der Hinduja Bank Schweiz und IndusInd Bank in Indien präsent ist. Die Gruppe bietet der KBL neben Kontinuität und finanzieller Stabilität auch Zugang zu den schnell wachsenden nahöstlichen, indischen und asiatischen Märkten. Die Hinduja Group plant ein internationales Wachstum von KBL epb durch Nutzung der Konzernbeteiligungen in mehr als 100 Ländern.

Ende 2009 hatte KBL epb ein verwaltetes Vermögen in Höhe von 47 Mrd. EUR, Vermögen in Höhe von 37 Mrd. EUR in Treuhandverwaltung und, über eine 52,7-Prozent-Beteiligung an EFA, Assets under Administration in Höhe von 103 Mrd. EUR. Die Transaktion beinhaltet den Verkauf der gesamten KBC-Beteiligung an KBL epb und umfasst sämtliche Private-Banking-Niederlassungen sowie Wertpapierhandels- und Lebensversicherungsunternehmen. Marke, Führungsmannschaft und Geschäft von KBL epb bleiben in ihrer Gesamtheit erhalten und KBL epb wird seinen Hauptsitz in Luxemburg behalten. Der Abschluss der Transaktion, die im dritten Quartal 2010 erwartet wird, bedarf der üblichen Genehmigung der Aufsichtsbehörden.

Geschäftsleitung „überaus erfreut“

Die Geschäftsleitung von Merck Finck & Co ist von der Nachricht überaus erfreut: „Für unsere Kunden ist es eine ausgezeichnete Nachricht, dass sich unsere Muttergesellschaft wieder im Besitz einer familiengeführten Gruppe befindet“ so Alexander Mettenheimer. Die jüngsten Entwicklungen im europäischen Private Banking hätten gezeigt, dass Anleger den Kauf durch Großbanken nicht immer begrüßten. Von einer „sehr großen Wertschätzung“ unter den Verhandlungspartnern spricht auch Michael Krume, der persönliche Kontakte zu Ajay Hinduja unterhält, dem Enkel des Firmengründers.

Die Eigentumsverhältnisse und Geschäftstätigkeit von Merck Finck & Co bleiben durch den Verkauf der KBL epb unverändert: „Wir verstehen uns als Premium-Anbieter im Private Banking“, unterstreicht Georg von Boeselager. „Mit diesem Selbstverständnis fühlen wir uns in der überaus werteorientierten Hinduja-Gruppe sehr gut aufgehoben.“

Quelle: Merck Finck & Co

(Redaktion)


 


 

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