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Deutsche Holzindustrie verzeichnet Umsatzplus im ersten Halbjahr

(ddp.djn). Nach einem massiven Einbruch im vergangenen Jahr verzeichnet die deutsche Holzindustrie in den ersten sechs Monaten 2010 wieder ein Umsatzplus. Die Erlöse stiegen von Januar bis Ende Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,8 Prozent.

Der Präsident des Hauptverbands der Deutschen Holz und Kunststoffe verarbeitenden Industrie und verwandter Industriezweige (HDH), Johannes Schwörer, zeigte sich am Donnerstag in Stuttgart optimistisch, dass am Ende des Jahres ein Plus von zehn Prozent stehen könnte. Im vergangenen Jahr waren die Erlöse um zwölf Prozent gesunken.

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres entwickelten sich vor allem die Umsätze der Sägewerke überdurchschnittlich gut. Sie stiegen um 24,5 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro, wie der HDH mitteilte. Auch die Sparte Holzveredelung und Herstellung von Kork-, Flecht- und Korbwaren steigerte den Umsatz um 17,9 Prozent. Ein Umsatzminus hingegen verzeichneten die Parkettproduzenten um zwei Prozent und die Hersteller von Holzverpackungen um knapp sechs Prozent.

Anlass zu Sorge bereitet der Holzindustrie die Gewinnung von Nachwuchskräften. Darüber hinaus forderte der Verband die Politik auf, das Verbauen von Holz gegenüber der Verbrennung zu fördern. Die stark gestiegene energetische Verwendung von Holz habe zu einer Marktverzerrung durch Holzverknappung und Verteuerung geführt.

In der deutschen Holzindustrie sind den Angaben zufolge rund 150 000 Menschen in 993 Unternehmen beschäftigt.

(ddp)


 


 

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