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  • 13.04.2006, 09:53 Uhr
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  • Köln

Hotel-Juwel in der Stadt der Königin

Hotel des Indes in Den Haag: perfekte Symbiose aus Tradition und Moderne.

Berlin hat sein traditionsreiches (aber nach dem Mauerfall neu erbautes) Hotel Adlon, wo einst Willem II zu speisen geruhte. Königliche Luxusherbergen, wie auch in London, Paris, Madrid oder Rom, sind in jeder europäischen Hauptstadt Mittelpunkt des gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Lebens. In der kleinen Residenzstadt der Niederlande, in Den Haag, waren Könige und Kaiser, berühmte Künstler, bedeutende Wissenschaftler, einflussreiche Diplomaten schon vor 125 Jahre Stammgäste im „Hotel des Indes“. Heute sind es in erster Linie Manager internationaler Konzerne, Unternehmensberater und Kaufleute, die zu Geschäften, Meetings und Kongressen in das Hotel kommen. Viele von ihnen aus Deutschland, denn Den Haag ist als Wirtschaftsstandort und Sitze weltumfassender Institutionen im Fokus der Öffentlichkeit. Vom Anfang Januar 2004 bis Mitte September 2005 wurde das berühmteste Hotel Hollands, das nur 92 ultra-chic eingerichtete Zimmer bietet, komplett und ungewöhnlich aufwändig saniert, restauriert – kurz: zu einem Juwel der europäischen Hotellerie. Modernste Tagungs- und Konferenztechnik in zehn Konferenzräumen und beispielhafte Gastronomie machen die traditionsreiche Herberge zu einer ersten Adresse für Business & Leisure.

In der Stadt der niederländischen Königin Beatrix ist das Hotel des Indes – der Namen erinnert an die holländischen Kolonien in Ost-Indien, dem heutigen Indonesien – unbestritten die Nummer 1 unter den *****Häusern. Die sind in Den Haag besonders gefragt, denn die kleine, blitzsaubere Residenzstadt, die offiziell S-Gravenhage heißt, beherbergt viele international bedeutende Institutionen. So u.a. den Internationalen Strafgerichtshof , der auch die Menschenrechtsverletzungen im ehemaligen Jugoslawien verfolgt, den Friedens-Palast, ferner die Polizeiorganisation Europol und die Juristenkoordination Eurojus sowie das Hohe Kommissariat für Nationale Minderheiten. Sind Amsterdam und Rotterdam die Wirtschaftszentren so ist Den Haag Regierungssitz undVerwaltungsmetropole der Niederlande.

Wo der sterbende Schwan starb

Der reiche Weinhändler Friedrich Wirtz verwandelte in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts die Stadtvilla des Barons van Brienen in das beste Hotel der Stadt. Damals ratterten noch von Pferden gezogene Straßenbahnen durch die Stadt und vor dem Hotel des Indes hielten die Kutschen der Reichen und Mächtigen der Niederlande. Unter den Promi-Gästen waren u.a. auch Kaiserin Eugenie, Frau von Louis Napoleon, US-Präsident Theodore Roosevelt, Thomas Mann, Dwight D., Eisenhower, Charles Lindbergh, Igor Strawinsky, Ella Fitzgerald, Tony Blair und Anna Palowa. Die weltberühmte russische Tänzerin kam 1931 stark erkältet nach einem Eisenbahn-Unfall ins des Indes, wo sie nach wenigen Tagen auch starb. Zu Ehren des„sterbenden Schwans“ wurde damals die Reception benannt. Da die alte Stadtvilla des Baron van Brienen im Laufe der Jahre immer baufälliger wurde, starteten die neuen Eigentümer, ein Trio junger erfolgreicher holländischer Kaufleute, eine umfassende Renovierung,. Der international erfolgreiche Star-Innenarchitekt Jacques Garcia wurde beauftragt, ein neues Hotel-Juwel zu schaffen. Garcia hat in Frankreich, Beirut, New York, Chicago, Monaco und Baden Baden berühmte Hotels, Restaurants und Spielcasinos eingerichtet. In der Schwarzwald-Stadt trägt das Interieur des „Le Medicis Cafés“ seine Handschrift. Das Hotel Costes in Paris gilt als seine berühmteste Arbeit.


 


 

Hotel des Indes

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