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ICE-Unfall

«Bahn für Alle» stellt Strafanzeige gegen Bahn-Vorstand

(ddp-nrw). Knapp einen Monat nach dem ICE-Unfall im Kölner Hauptbahnhof hat das Bündnis «Bahn für Alle» Strafanzeige gegen den Vorstand der Deutschen Bahn gestellt. «Die Deutsche Bahn sorgt nicht ausreichend für die Sicherheit ihrer Kunden», begründete das Bündnis, dem Globalisierungskritiker, Umweltorganisationen und Gewerkschaften angehören, den Schritt.

«Um Geld zu sparen und um die wirtschaftlichen Bilanzen zu verbessern, wurden in den letzten Jahren die Zeiträume zwischen den Überprüfungen der Radsatzwellen der ICE 3-Züge mehrfach verlängert», hieß es weiter. Daher habe man bei der Staatsanwaltschaft Köln «wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr» gegen Vorstände der Deutschen Bahn Strafanzeige gestellt.

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Köln konnte den Eingang einer entsprechenden Anzeige am Montag nicht bestätigen. Die Behörde hatte nach dem Unfall am 9. Juli ihrerseits Ermittlungen «wegen des Verdachts auf Gefährdung des Bahnverkehrs» eingeleitet. Wann erste Ergebnisse vorlägen, sei noch unklar, sagte der Sprecher der Behörde, Tino Seesko.

Bei dem Unfall war ein ICE 3 wegen einer defekten Radsatzwelle aus den Schienen gesprungen. Personen waren nicht zu schaden gekommen. Daraufhin rief die Bahn fast alle Züge der Baureihe zur Überprüfung in die Werkstätten. Es kam zu zahlreichen Zugausfällen, von denen Zehntausende Bahnkunden betroffen waren.

Icon/Foto: © victoria leni / PIXELIO

(Redaktion)


 


 

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