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Jubiläum

110 Jahre Ideal Standard – eine Erfolgsgeschichte

Als Fabrik für Heizkessel und Radiatoren im Jahr 1901 gegründet, entwickelte sich Ideal Standard mit Innovationskraft und viel Gespür für Design zum Badausstatter mit Alleinstellungsmerkmal:

Als führender Hersteller von Keramikprodukten, Armaturen sowie Bade- und Brausewannen bietet das weltweit agierende Traditionsunternehmen alle klassischen Produktbereiche für das Badezimmer an. Badmöbel, Accessoires und Küchenarmaturen ergänzen das Sortiment. In diesem Jahr rundet sich das 110-jährige Bestehen des Unternehmens in Deutschland. Ideal Standard ist zu Recht stolz auf seine Firmengeschichte – nicht zuletzt aufgrund der bedeutenden Erfindungen und Patente.

Fragte man in den 1950er Jahren nach den nervigsten Geräuschen, so war er so gut wie immer dabei: Der tropfende Wasserhahn. Durchdringend metronomhaft klopfte es damals bisweilen aus Küche und Bad und ließ so manchen Schlaf zum Alptraum werden. Bis Ideal Standard Anfang der 60er Jahre die keramische Dichtscheibe entwickelte. Dank ihres diamantharten und kalkresistenten Materials konnte dem lästigen Tropfen ein Ende gesetzt werden.

„Es sind Innovationen wie diese, die Ideal Standard seit jeher ausmachen und zum Erfolg führen“, sagt Josef S. Leitner, Geschäftsführer der Ideal Standard GmbH. „Schon die frühen Erfolge der Firma in Europa beruhen auf technischen Neuerungen. Die Heizkessel und Radiatoren beispielsweise waren Dank ihres modularen Aufbaus an jedem Ort und für jeden Zweck individuell einsetzbar.“ Damals hieß Ideal Standard noch „Nationale Radiator Gesellschaft“ und hatte ihren Sitz in Berlin, wo sie 1901 als Tochterunternehmen der US-amerikanischen „American Radiator Corporation New York“ gegründet wurde. Die Produktpalette umfasste gusseiserne Radiatoren sowie  Gusskessel für den Wohnungsbau – eine gefragte Neuheit in der damaligen Zeit. „Heute sind wir ein führender Hersteller für innovative, designorientierte Badausstattungen und beliefern Kunden auf der ganzen Welt“, so Josef S. Leitner.

Und in der Tat hat das Unternehmen eine beachtliche Referenzliste vorzuzeigen: Ihre Produkte zieren die Bäder von Luxus-Hotels wie der Steigenberger-, Hilton- oder Kempinski-Gruppe. Sogar Teile des königlichen Palastes in Saudi-Arabien oder die russischen Privatgemächer des Staatspräsidenten im Kreml sind mit Armaturen und Objekten von Ideal Standard ausgestattet.

Vom Radiator zum Wohlfühlbad – mit Ideal Standard auf Zeitreise

Nach Gründung der Nationalen Radiator Gesellschaft im Jahr 1901 erfolgt 1929 durch den Zusammenschluss der amerikanischen Muttergesellschaft mit der „Standard Sanitary Corporation“ zur „American Radiator & Standard Sanitary Corporation“ der Einstieg in die Sanitärbranche. Deren deutsche Töchter fusionieren wenig später ebenfalls und produzieren von nun an auch Sanitärkeramik aus „Kristallporzellan“. 1950 wurde die Nationale Radiatorgesellschaft umstrukturiert und firmierte fortan als Ideal Standard GmbH. Im Zuge der sich verändernden politischen Lage wurde 1956 der Firmensitz von Berlin nach Bonn, in die neue Hauptstadt der Republik verlegt.

Dort bezog man ein Verwaltungsgebäude in der Poppelsdorfer Allee 114. Diese gute Adresse in Bonns historischem Villenviertel musste aus Platzmangel im Jahr 1972 aufgegeben werden; Ideal Standard bezog einen Neubau in der Euskirchener Straße 80. „Von hier aus bedienen wir die Märkte in Zentraleuropa“, erklärt Josef S. Leitner. Seit November 2007 ist „Ideal Standard International“ ein unabhängiges, in Privatbesitz befindliches Unternehmen mit Hauptsitz in Brüssel, mit ca. 10.000 Mitarbeitern innerhalb Europas, des Nahen Ostens und Afrika sowie Zentral- und Südamerika, davon 700 Mitarbeiter in Deutschland. In Wittlich an der Mosel befindet sich eines der modernsten Armaturenwerke Europas, in Bonn der Verwaltungs-Hauptsitz und in Biessenhofen (Allgäu) ein sehr modernes Logistikzentrum.

Seine Teams, darauf legt der 50-jährige großen Wert, will er als wichtige „Ressource“ verstanden wissen – ein Gedanke, der auch tief mit der Firmengeschichte verwurzelt ist, denn Mitarbeiterfreundlichkeit war schon früh ein Thema bei Ideal Standard. 1955 wurde beispielsweise die „Ideal-Standard-Unterstützungskasse GmbH“ gegründet. Aus dieser betrieblichen Einrichtung wurden Mitarbeiter und ihre Familien, die aus Altersgründen, Arbeitsunfähigkeit oder wegen vorzeitigen Todes des Ehepartners in Not geraten waren, außerhalb gesetzlicher Vorschriften unterstützt. „Bis heute gibt es für unsere Mitarbeiter eine betriebliche Altersvorsorge. Hinzu kommen flexible Arbeitszeitmodelle und die Förderung der Weiterbildung“, erklärt der Geschäftsführer und er weiß: „Motivierte Mitarbeiter sind ein sehr wichtiger Erfolgsfaktor.“


 


 

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