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IHK fordert: JobTicket weiterhin auch für kleine Unternehmen

Kritik übt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg an der Entscheidung des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg, das JobTicket für kleine Unternehmen abzuschaffen.

Ab dem 1. Januar 2007 sollen Beschäftigte in Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten nicht mehr das JobTicket beziehen können. „Bislang konnten Unternehmen mit unter 100 Beschäftigten über die IHK Bonn/Rhein-Sieg als Federführer einen JobTicket-Vertrag abschließen. Nun wird eine Untergrenze von zehn Beschäftigten eingeführt, was sehr viele kleine Unternehmen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis vom JobTicket ausschließt“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Swoboda: „Das JobTicket reduziert den Individualverkehr in der Region und ist so ein Beitrag zum aktiven Umweltschutz. Es ist um so unverständlicher, dass mit der geplanten Neuregelung und der Beschränkung auf eine Mindestmitarbeiterzahl diese positiven Ziele nun konterkariert werden.“ Die IHK könne die Verärgerung vieler Kleinunternehmer und Existenzgründer verstehen, die nun vom Jobticket ausgeschlossen sind. Die IHK appelliert an die Verantwortlichen, ihre Entscheidung im Sinne der Kleinunternehmen noch einmal zu überdenken. Nicht betroffen von der Neuregelung sind bereits bestehende Verträge. Seit 1996 sind bei der IHK 448 Abschlüsse von Unternehmen über das JobTicket getätigt worden.

(k.olbrisch)


 


 

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