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Wirtschaft bezieht Stellung

Resolution der IHK Köln verurteilt Intoleranz und Rassismus

Die Wirtschaft bezieht Stellung und spricht sich gegen die Aktivitäten der extrem rechten landesweiten Partei "pro NRW" aus, die der Bürgerbewegung "pro Köln" entsprungen ist. Paul Bauwens-Adenauer, Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Köln, und Dr. Herbert Ferger, Hauptgeschäftsführer der IHK Köln, haben stellvertretend für die rund 6.000 Leverkusener Mitgliedsunternehmen der IHK Köln eine Resolution unterzeichnet, in der erklärt wird, dass Intoleranz und Rassismus in einer Stadt wie Leverkusen völlig fehl am Platz sind.

"Unsere Region lebt seit Jahrhunderten von der Anerkennung gegenseitiger Toleranz - die exportierenden Unternehmen (Exportquote 51 Prozent!) unserer Region schaffen zahlreiche Arbeitsplätze und volkswirtschaftliche Wertschöpfung für alle Bereiche", heißt es in der Resolution. Und weiter: "Gerade Leverkusen als headquarter mehrerer international agierender Konzerne ist in besonderem Maße der Weltoffenheit verpflichtet. Ausländerfeindliche Parolen behindern die Entwicklung der Wirtschaft, die sich im Rahmen der Fachkäfterekrutierung auch um ausländische Nachwuchskräfte bemüht. Wer Leverkusen mit fremdenfreindlichen Parolen in Verbindung bringt, schadet der Wirtschaft und damit den Menschen in der Region".

IHK-Präsident und Hauptgeschäftsführer erklären, dass die Wirtschaft jede Form von Extremismus - unabhängig, ob von links oder rechts,- ablehnt.

(Redaktion)


 


 

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1 Kommentar

von Extremismus-Watch
28.04.09 23:54 Uhr
Wirtschaft gegen jede Form von Extremismus?

Wenn die IHK jede Form des Extremismus ablehnt, dann müsste sie anfangen bei der Linkspartei und den diversen linksextremistischen Gruppen (Antifa etc.) und bei den islamistischen Vereinen in Köln (Milli Görüs, VIKZ, Ditib etc.)

 

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