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Immobilienpreise in NRW erreichen den Höchststand

Nach Ansicht der LBS Immobilien NordWest haben die Immobilienpreise in den meisten Gegenden NRWs ihren Zenit erreicht. Die Experten gehen davon aus, dass die Preiskurve bald wieder abflachen werde. Allein in Köln ging es noch einmal bergauf.

3.300 Euro für einen Quadratmeter in Bonn

Die LBS Immobilien NordWest geht davon aus, dass die Preise für Immobilien allenfalls noch leicht steigen werden. Das erklärte Geschäftsführer Roland Hustert am Mittwoch in Köln. Zur Illustration zeigte er auf, wie sich die Preise für Eigentumswohnungen im Kölner Raum entwickelt haben. Der Angebotspreis liege wie im Vorjahr bei durchschnittlich 3.300 Euro pro Quadratmeter. Die Bandbreite erstrecke sich zwischen von 2.800 bis 4.900 Euro.

Höchstwerte in Düsseldorf

Über den Preisen von Bonn lag nur Düsseldorf. Hier kostete der Quadratmeter durchschnittlich 3.500 Euro. Die Experten gaben allerdings auch an, dass es sich hierbei um eine Schmerzgrenze handele, die vermutlich nicht überschritten werde. Im Kölner Raum bezahlte man für einen Quadratmeter durchschnittlich 2.925 Euro. In einzelnen Quartieren, so Hustert, liege der Preis allerdings deutlich höher.

Keine Rendite für Liebhaberobjekte

Die Schwellenwerte von 10.000 Euro pro Quadratmeter habe man in Münster verzeichnet. Hustert betonte allerdings, dass von derartigen Objekten keine Gewinne erwartbar seien. Noch höher könne der Preis kaum steigen. Sie kommen für Personen infrage, die tatsächlich nur nach einer Immobilie zum Wohnen suchen. Sparer, die wegen der niedrigen Inflation in Immobilien investiert haben, scheiden als Nachfrager allerdings aus. Das werde zu einem baldigen Abflachen der Preiskurve führen.

Preise für Neubauten steigen stärker

Wegen der höheren Baukosten und den strengen Anforderungen an die Energieeffizienz sind die Preise für Neubauten stärker in die Höhe gestiegen als bei älteren Immobilien. Obwohl die Nachfrage gegeben sei, haben gebrauchte Objekte deshalb nur geringfügig im Preis zugelegt. Ein Ein-, bis Zweifamilienhaus kostet 2013 im Durchschnitt 179.000 Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 1.000 Euro gegenüber dem Vorjahr.

Am teuersten waren die Preise für Reihenhäuser und Doppelhaushälften in Bonn. Hier bezahlte man durchschnittlich 280.000 Euro. Das entspricht genau dem Wert des Vorjahrs. Deutlich teurer wurden Immobilien hingegen in Köln. Hier stieg der Preis für Häuser um 25.000 Euro auf 275.000 Euro.

Keine Blasengefahr

Im NRW-weiten Durchschnitt kosten gebrauchte Wohnungen 1.310 Euro pro Quadratmeter. Im Jahr zuvor waren es 1.250. Die Gefahr einer Immobilienblase sieht Hustert nicht gegeben. Es sei vielmehr wichtig, das Wohnungsangebot in NRW auszubauen. Nur so könne der Bedarf nachhaltig gedeckt werden.

(Florian Weis)


 


 

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