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Konjunktur

Importpreise verzeichnen stärksten Rückgang seit 1987

(ddp). Die Importpreise in Deutschland sind im April im Vergleich zum Vorjahresmonat so stark wie seit 1987 nicht mehr gefallen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, fiel der Index der Einfuhrpreise im Vergleich zum April 2008 um 8,6 Prozent. Volkswirte hatten im Schnitt nur ein Minus von 7,7 Prozent erwartet. Im Vergleich zum Vormonat März gingen die Preise um 0,8 Prozent zurück. Ökonomen hatten hingegen einen Anstieg von 0,1 Prozent prognostiziert. Im März waren die Importpreise um 0,4 Prozent im Monats- und um 7,1 Prozent im Jahresvergleich gesunken.

Nach Angaben des Statistikamtes sind die Einfuhrpreise ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse im April um 3,4 Prozent niedriger als im Vorjahr ausgefallen. Im Vergleich zum März ergab sich ein Minus von 1,3 Prozent.

Der Preisrückgang im Jahresvergleich ist insbesondere auf die gesunkenen Preise für importierte Energieträger zurückzuführen, wie die Statistiker weiter mitteilten. Die Preise für Rohöl sanken im Vorjahresvergleich um 43,6 Prozent. Mineralölerzeugnisse verbilligten sich gegenüber dem Vorjahr um 44,8 Prozent.

Der Index der Ausfuhrpreise lag im April dem Statistikamt zufolge um 2,0 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Im Vergleich zum Vormonat wurde ein Rückgang um 0,1 Prozent registriert.

(Redaktion)


 


 

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