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Chancen und Perspektiven

art 2.0-Expertenrunde zu Gast bei IBM in Köln

Am Dienstag, den 20. Mai 2008 kamen bei der IBM Deutschland GmbH in Köln Experten der Bereiche Technologie, Kommunikation und Kunst zusammen, um gemeinsam über Chancen und Perspektiven des Web 2.0 zu diskutieren. Der Begriff und Anwendungen wie Social Communitys werden bereits seit vielen Jahren diskutiert und eingesetzt. Dennoch besteht für Wirtschaft und Gesellschaft weiterhin Bedarf, den Nutzen und intelligenten Einsatz von Web 2.0-Lösungen zu erkennen.

Die Diskussionsrunde fand im Rahmen des Kunstprojektes art 2.0 statt, das von der Kölner Internet Union e.V. initiiert und organisiert wird. Neben René Werth, Leiter Social Software und Web 2.0-Lösungen bei der IBM Deutschland GmbH, der extra für den Abend aus Berlin eingeflogen war, diskutierten IT-Rechtsexperte Konstantin Ewald von Osborne Clarke, Medienkünstler und Gründer von DOM (Digital Online Media) Udo Noll und Jürgen Walleneit als KIU-Vorsitzender und Geschäftsführer der Werbeagentur MSH AND MORE GmbH auf dem Podium. Moderiert wurde die Runde von Elisabeth Slapio, Geschäftsführerin der IHK zu Köln.

 

„Als ich das Thema las, war ich skeptisch. Web 2.0 ist doch eigentlich ein alter Hut“ – mit diesen Worten eröffnete Elisabeth Slapio den Themenabend. René Werth bestätigte und widerlegte diese These in einem Atemzug. „IBM arbeitet im Prinzip seit über 10 Jahren mit Anwendungen, die heute als Web 2.0-Lösungen gelten. Seither ist Lotus Sametime auf dem Markt.“ Die Instant-Messaging- und Konferenzsoftware ist nur ein Beispiel dafür, wie das Unternehmen mit über 400.000 Mitarbeitern die Kommunikation und Onlinezusammenarbeit optimiert. Dezentral organisierte Teams werden über Social Software mit persönlichen Profilen und Informationen transparent und effizient vernetzt. Heute unterstützt IBM vor allem externe Firmen bei der Beratung und Implementierung von Web 2.0-Lösungen. „Informationen filtern und Experten finden sind wichtige Teile des Wissensmanagements innerhalb der Unternehmen“, erklärt Werth.

IT-Rechtsexperte Konstantin Ewald sieht im Web 2.0 „große Chancen für neue Geschäftsideeen, die sich schnell und mit wenig Aufwand realisieren lassen“. Aus privater Sicht erwartet er eine Teilung der Userschaft: Wer sich nicht öffnen möchte, werde sich dem aktiven Geschehen im Netz entziehen. Einen ähnlichen Standpunkt vertritt Jürgen Walleneit und rät jedem mitzumachen, um selber „Teilnehmer einer großen Simulation“ zu werden. Die kritischste Haltung zum Web 2.0 nimmt Udo Noll ein: „Der Mensch 2.0 wurde leider nicht miterfunden“. Die Medienkompetenz müsse sich noch erhöhen, um einen sinnvollen Umgang mit dem Web zu finden.

Während der art 2.0-Diskussionsabend bei der IBM Deutschland GmbH überwiegend wirtschaftliche und technologische Aspekte des Web 2.0 beleuchtete, zeigt die Ausstellung art 2.0 ästhetische Antworten zum Thema. Acht für den 1. KIU-Kunstpreis nominierte Arbeiten werden noch bis zum 30. Mai in Köln beim KIU-Mitgliedsunternehmen sym.net auf dem Hansaring 78 gezeigt.

Alles über art 2.0 www.art-zweinull.de

Über die Kölner Internet Union www.k-i-u.de

(Redaktion)


 


 

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