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Indien

Geschäftschancen im zweitgrößten Land der Welt

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg lädt gemeinsam mit ihren Partnern - der Stadt Bonn und dem Generalkonsulat der Republik Indien - am Montag, 5. Dezember 2016, zum „Businessforum Indien“ ein.

Mit Unterstützung der Deutsch-Indischen Handelskammer werden die Möglichkeiten des Imports, Exports und der Investitionen in dem nach Einwohnern zweitgrößten Land der Welt aufgezeigt. „Allerdings geht es nicht nur um Investitionen deutscher Unternehmen in Indien, sondern gerade auch um die Attraktivität des deutschen Standorts für indische Unternehmen“, sagt Armin Heider, Außenwirtschaftsexperte der IHK Bonn/Rhein-Sieg: „Das reale Wachstum des Bruttoinlandproduktes von über sieben Prozent in den Jahren 2014 bis 2016 lässt in Kombination mit einer erwarteten Zunahme von 7,5 Prozent im kommenden Jahr den indischen Subkontinent in einem äußerst positiven Licht erscheinen.“

Obwohl die deutschen Ausfuhren nach Indien im Jahr 2015 um knapp zehn Prozent stiegen, liegt Deutschland im unteren einstelligen Anteil der „sonstigen“ Lieferländer – abgeschlagen selbst hinter der Schweiz, die mit einem Anteil von 5,4 Prozent hinter China und Saudi- Arabien das drittwichtigste Lieferland Indiens ist. Deutschland wiederum rangierte 2015 mit einem Anteil von 2,7 Prozent an siebter Stelle der wichtigsten Abnehmerländer Indiens. Mit einem Zuwachs von über sechs Prozent der Importe wird die steigende Attraktivität indischer Waren zum Vertrieb in und über Deutschland eindrucksvoll belegt. Dies geschieht durchaus auch durch Niederlassungen indischer Unternehmen in Deutschland - so verdoppelte sich die Anzahl indischer Unternehmen im IHK- Bezirk Bonn/Rhein-Sieg nahezu im Zeitraum 2013 bis 2016, wenn auch noch auf niedrigem Niveau. „Kurzfristig wird die von der indischen Politik dieser Tage durchgeführte Bargeldreform in Indien sicherlich zu Irritationen im Markt führen“, ergänzt Heider, „am Potenzial und den mittel- bis langfristigen ​ Geschäftsperspektiven in beide Richtungen wird dies aber tendenziell eher positive Auswirkungen haben.“

Quelle: IHK Bonn/Rhein-Sieg

(Redaktion)


 


 

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