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  • 02.03.2006,
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  • Lindlar

Industrie-Gewerbepark Lindlar Klause (IPK)

Das Industrie - und Gewerbegebiet in Lindlar, gelegen inmitten des Naturparks "Bergisches Land" besticht durch zahlreiche Pluspunkte, wie eine großzüge Gewerbefläche, günstige Mietspreise und eine perfekte Lage - und lockt damit besonders Kölner Unternehmen aufs "Land".

„Leben und arbeiten, wo andere Urlaub machen“ - mit diesem Slogan wirbt die Gemeinde Lindlar für eine Ansiedlung von Gewerbe und Industrie in das 22.500 Einwohner-Städtchen.
Zuerst liest sich die Aussage in etwa so wie eine utopische Verheißung, schließlich passen Industrie und Gewerbe so gar nicht zu einem Urlaubsort inmitten des Naturparks „Bergisches Land“. Entsprechend war auch die Entscheidung, getroffen in den 70er Jahren, einen Industrie- und Gewerbepark nur zwei Kilometer von der Ortsmitte entfernt anzusiedeln, ein bezeichnender, doch von manchen auch angezweifelter Schritt.

Solche Zweifel hört man mittlerweile nicht mehr, hat die IPK (Industrie- und Gewerbepark Klause) doch viel für das wirtschaftliche Wachstum der Gemeinde beigetragen. Zur Zeit zählt die Klause 125 ansässige Firmen auf 55 Hektar Fläche. Damit ist den Verantwortlichen ein scheinbar unmöglicher Spagat zwischen moderner Produktion auf der einen Seite und einem ruhigen Ferien- und Freizeitort auf der anderen Seite gelungen. Eine Kombination, die für viele Firmeninhaber ein ausschlaggebender Entscheidungsfaktor war.

Schnelle Anbindung an Köln, den Airport und das Ruhrgebiet

Der Gemeindekämmerer Werner Hütt, zuständig für die Wirtschaftförderung und zusammen mit Bürgermeister Dr. Hermann-Josef Tebroke Ansprechpartner für die Gewerbeanmeldung der Kleinstadt, sieht die Stärken des Industriegebiets „vor allem in der Nähe zur Autobahn und somit in einer guten und schnellen Verkehrsanbindung zu den Ballungsräumen, aber auch zum Ruhrgebiet“. So liegt die A4 gerade mal sieben Kilometer entfernt, bis zum Flughafen Köln-Bonn sind es nur 40 Kilometer und die Stadt Köln ist in einer guten halben Stunde schnell zu erreichen. Zusätzliche Pluspunkte sind die „positive Einstellung“ von Rat und Verwaltung zu Handel und Industrie.

 

 

Faktoren, die allein in den letzten 15 Jahren 1 000 Arbeits- und mehr als 80 Ausbildungsplätze schaffen konnten.

 

 

Und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht: So plant die Gemeinde noch dieses Jahr eine Ausdehnung des Parks um 35 Hektar. „Grundstücke sind genug vorhanden“, bestätigt Hütt die Vergrößerung der Gewerbeflächen, „zusätzlich zu den bereits bestehenden Betrieben können hier vorerst 30 bis 40 neue Firmen angesiedelt werden.“ Einen besonderen Zuwachs sieht der Kämmerer gerade von den Großstädtern, insbesondere von den Kölnern, da „die Preise hier im Vergleich zur Stadt noch durchaus tragbar sind“.

(KO)


 


 

Industrie Gewerbpark Lindlar Klause
Hermann-Josef Tebroke

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