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Kölner Unternehmer initiiert bundesweite Ausbildungsinitiative SHK

In Anwesenheit von NRW-Bildungsministerin Sylvia Löhrmann fiel am Donnerstag in Köln der Startschuss für die „Initiative für Ausbildung Sanitär-, Heizungs-, Klimatechnik“ (SHK). Die bereits in anderen Branchen erfolgreiche und mehrfach ausgezeichnete Unternehmer-Initiative (initiative-fuer-ausbildung.de) macht sich für eine bessere Ausbildung stark und unterstützt Jugendliche bei der Suche nach einem TOP-Ausbildungsbetrieb.

Um ein hohes Ausbildungsniveau zu garantieren, verpflichten sich alle teilnehmenden Betriebe, einen 12 Punkte umfassenden Kriterienkatalog zu erfüllen, der von festen Ansprechpartnern für Azubis, regelmäßigem Feedback und Azubi -Gesprächen über tarifgerechte Bezahlung, eigene Verantwortungsbereiche und Azubi-Baustellen bis hin zum Azubi-Austausch reicht.

„Der Kriterienkatalog ist eine gesunde Basis für unsere Ausbildung“, findet auch André Wefers, Geschäftsführer der Wefers Gebäudetechnik GmbH aus Köln-Bilderstöckchen und Initiator der Initiative für Ausbildung SHK. „Und dazu bewegen wir uns jetzt in einem bundesweiten Netzwerk aus engagierten Unternehmern und Ausbildern, denen gute Ausbildung am Herzen liegt. Hier können wir voneinander und miteinander lernen, noch besser zu werden.“ Gerade der offene Austausch war für den Kölner Unternehmer ein überzeugendes Argument und gab den Ausschlag, die Initiative auch in seiner Branche zu etablieren.

Die Idee für die mehrfach ausgezeichnete Initiative für Ausbildung stammt von Albrecht Bühler, selbst Inhaber eines 50-Mann-Betriebs im Garten- und Landschaftsbau. „Unser Ansatz geht von zwei Punkten aus“, erklärt der Nürtinger, „zum einen wollen wir mit den 12 Kriterien und den ständigen Weiterbildungen einfache, aber erfolgreiche Werkzeuge für bessere Ausbildung in den Betrieben etablieren. Und zum zweiten möchten wir mit dem Siegel „TOP-Ausbildungsbetrieb“ den Betrieben die Möglichkeit geben, jungen Menschen auf Ausbildungsplatzsuche zu signalisieren: Hier wird mit Engagement, Herzblut und Kompetenz ausgebildet.“

Auch Bildungsministerin Sylvia Löhrmann, die die Urkunden an die ersten teilnehmenden Unternehmen übergab, glaubt an die Idee und hat keine Zweifel daran, dass die zukünftigen Azubis das Engagement schätzen werden: „Ich bin mir sicher, Ihre Botschaft wird verstanden werden.“

Lesen Sie auch: Was Azubis über ihre Rechte wissen sollten

(Redaktion)


 


 

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