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Förderung neuer Ideen

Innovationsclub Bonn geht an den Start

Vielfalt kann Innovationsprozess fördern

Nach den Grußworten der Ehrengäste trat der Gründungspräsident des Clubs ans Podium. In seiner etwas breiteren Definition des Begriffs Innovation spielen neben der Implementierung von kreativen Ideen und ihrem wirtschaftlichen Erfolg noch weitere Aspekte eine wichtige Rolle. Schneider, der als Leiter der Abteilung Forschung & Entwicklung beim Kölner Aluminium-Unternehmen 120 Mitarbeiter zu Innovationen motivieren muss, hebt auf einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess ab. Zudem sind organisatorische Innovationen im Hinblick auf veränderte Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse notwendig. Aber schließlich sei Innovation vor allem eins – stetiger Wandel, so Schneider. Der kontinuierliche Verbesserungsprozess habe zudem noch einen anderen wesentlichen Vorteil gegenüber so genannten „step changes“, radikalen Änderungen, die in einem Zeitraum von zwei bis drei Jahren zu neuen innovativen Produkten oder Dienstleistungen heranreifen. Das Risiko kontinuierlicher Verbesserungsprozesse ist wesentlich geringer. Die dritte Form ist schließlich die langfristig orientierte „fundamentale Innovation“. Sie erfordert häufig schmerzhafte Einschnitte, da sich mit einer solchen Innovation häufig auch die Organisation des Unternehmens verändert.

Vielfalt der Projektmitarbeiter als Voraussetzung für Innovationen

Schneider selbst habe die Erfahrung gemacht, dass eine größtmögliche Vielfalt der Mitarbeiter innovationsförderlich sein kann. So arbeiten in seinem Unternehmen Facharbeiter, Techniker aber auch Entwicklungsingenieure in interdisziplinären Projektteams (Idealgröße: 10 bis 12 Personen) zusammen. Gerade auch die Meinung eher unbeteiligter Personen kann wichtige Impulse für den Prozess der Innovationsfindung liefern, führte Schneider aus. Dabei sollte das Management eines innovativen Unternehmens wissen, dass eine zu weit reichende Formalisierung des Innovationsprozesses der Kreativität nicht förderlich ist. Gerade in größeren Unternehmen sei der Trend, Innovationsprozesse zum Beispiel durch eine Zertifizierung zu unterstützen. Metallurgieexperte Schneider sprach sich in diesem Punkt als klarer Gegner aus. „Ein zu hoher administrativer Aufwand ist ein Störfaktor für Kreativität“, so der Clubpräsident abschließend.

Nach der gestrigen Eröffnungsfeier sind in diesem Jahr noch drei weitere Clubtreffen geplant, Veranstaltungsort bleibt vorerst das Bonner Hotel Königshof.

Ansprechpartner für interessierte Unternehmen ist der
Geschäftsführer des Innovationsclubs - Wolf Pohl
Kontaktdaten:
Telefon: 0228 – 2284-133
Fax: 0228 – 2284-221
Mail: [email protected]

(Redaktion)


 


 

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