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Insolvenz

Neckermann wird abgewickelt

Das Ende für Neckermann ist in Sicht. Die Geschäftsführung des insolventen Unternehmens hat sich dazu entschieden, die Firma endgültig abzuwickeln. Es konnten bisher keine passenden Investoren gefunden werden.

Monate lang gab es Gespräche mit potenziellen Investoren für Neckermann, jedoch ohne Erfolg. Am Mittwoch teilte die Geschäftsleitung in Frankfurt am Main mit, dass das Unternehmen aus insolvenzrechtlichen Gründen abgewickelt werden muss. Für die Mitarbeiter bedeutet dies eine Freistellung voraussichtlich ab 1. Oktober. Viele der Beschäftigten sind über eine interne Jobbörse an andere Unternehmen vermittelt worden und haben einen neuen Job gefunden. Die restliche Belegschaft ist bereits über die folgende Situation informiert.

Versandhandel retten

Neckermann musste bereits im Juli Insolvenz anmelden. Davon sind die Firmen Neckermann GmbH, die Neckermann.Contact Heideloh GmbH und die Neckermann Logistik GmbH betroffen. Dabei vermuteten Experten bei letzterem Unternehmen bereits das vorzeitige Aus. Die Neckermann Logistik GmbH hat 820 Beschäftigte. Der Versandhandel könne noch durch einen passenden Investor gerettet werden.

Die Insolvenz von Neckermann ist im Eigentümer Sun Capital Partners begründet. Dieser wollte kein zusätzliches Geld in die Sanierung des Unternehmens investieren. Bisher wurde der Geschäftsbetrieb von Neckermann fortgesetzt. Bis Mitte Oktober sollen die Produkte noch mit hohen Rabatten verkauft werden. Die Mitarbeiter erhalten ihre Zahlung von Insolvenzgeld durch die Bundesagentur für Arbeit nur noch bis Ende September.

(Florian Weis)


 


 

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